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	<title>Am Rand des Wahnsinns</title>
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	<description>Sie denken, sie haben schon alles gesehen?</description>
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		<title>Ed Wood by &#8220;ACE&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soeben erreicht mich eine Mail eines jungen, talentierten Filmemachers und Ed Wood Fans namens &#8220;Ace&#8221; (ein Schelm wer dabei böses denkt&#8230;), der sich die Mühe gemacht hat, eine ausführliche Biographie Ed Woods zusammen zutragen und diese dem Rand des Wahnsinns zur Verfügung zu stellen.


Edward Davies Wood, jr. (* 10.10.1924 † 10.12.1978) war ein US-Amerikanischer Filmemacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/edwoodjjj.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Soeben erreicht mich eine Mail eines jungen, talentierten Filmemachers und Ed Wood Fans namens &#8220;Ace&#8221; (ein Schelm wer dabei böses denkt&#8230;), der sich die Mühe gemacht hat, eine ausführliche Biographie Ed Woods zusammen zutragen und diese dem Rand des Wahnsinns zur Verfügung zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Edward Davies Wood, jr. (* 10.10.1924 † 10.12.1978) war ein US-Amerikanischer Filmemacher und gilt als der schlechteste Regisseur der Welt.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Seine bekanntesten Filme sind “Glen or Glenda?” (1953), “Bride of the Monster” (1955) und “Plan 9 from outer space” (1959). Letzterer wurde 1979/80 zum schlechtesten Film aller Zeiten gekürt und genießt seitdem Kultstatus.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Vor den Dreharbeiten zu “Glen or Glenda?” &#8211; einen Film, der ein Aufruf zur Toleranz gegenüber Transvestismus sein sollte, lernte Wood den verarmten und Drogen-/Alkoholabhängigen 30er-Jahre-Star Bela Lugosi kennen. Diesen setze er in der Hoffnung auf Erfolg für den Film und in Zuversicht auf ein Comeback Lugosis als eine Art Erzähler ein, der in einem Laboratorium sitzt und “vor dem großen, grünen Drachen, der auf der Treppe sitzt” warnt. Eine wirklich sinnvolle Funktion für den Film trägt Lugosi somit nicht bei, vor allem in einer Szene, in der eine wilde Büffelherde über ihn eingeblendet ist. Auch eine luziferähnliche Figur, die mehrmals in surrealen Traumsequenzen zu sehen ist, wird nicht weiter erläutert. Ed Wood spielte die Hauptrolle selbst, während seine damalige Ehefrau Dolores Fuller die Gattin von Glen/Glenda mimte. Fuller bekam erst nach den Dreharbeiten mit, dass ihr Mann ein Transvestit ist.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Für “Bride of the Monster” (dt.: “Die Rache des Würgers”) zog Wood erneut Lugosi mit an Bord. Diesmal in einer Hauptrolle als Dr. Eric Vornoff. Dieser lebt mit seinem Diener namens Lobo (gespielt von dem Wrestler Tor Johnson) in einer dunklen Villa in einem Sumpf. Für die Aufnahmen einiger Tiere nutzte Wood Archivaufnahmen, welche völlig anders belichtet waren als das andere Filmmaterial. Außerdem hat eine provisorische Riesenkrake eine tragende Rolle, wobei Kraken nicht in Sümpfen leben können. Erstmals sprach auch der damalige Show-Hellseher Criswell die Einleitung in einem Wood-Film.</span></span></p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/lugosigig.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Vor Lugosis Tod filmte Wood noch ein paar Aufnahmen von ihm ab, als dieser dann starb wollte er jedoch nicht auf Lugosi verzichten und er entschied sich, dass er die Aufnahmen in einen anderen Film herein schneiden würde. Dies tat er dann bei “Plan 9 from outer space” (dt.: “Plan 9 aus dem Weltall”). Dort konnte er den Chiropraktiker Tom Mason als Double gewinnen, der zwar keine Ähnlichkeit mit Lugosi hatte, jedoch die ganze Zeit mit einem Cape vor dem Gesicht herumlief. Erneut sprach Criswell eine Einführung mit den Worten “Zukünftige Ereignisse wie diese werden unsere Zukunft beeinflussen”. Auch die damalige TV-Ansagerin Vampira spielte eine kleine Rolle als wiederbelebte Tote. Dieser Film strotzt zur Überraschung aller vor noch mehr Fehlern als die Vorgänger.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">1994 erschien eine freie Verfilmung über Ed Woods Leben unter der Regie von Tim Burton. Entgegen des Films hat Wood jedoch nie eine Gummikrake in einem Studio geklaut, Orson Welles getroffen und auch seine Frau Dolores Fuller erfuhr, wie schon erwähnt, erst nach den Dreharbeiten zu “Glen or Glenda?” von der Neigung ihres Mannes zu Angorapullovern. Johnny Depp ist dort als Ed Wood zu sehen und Martin Landau als Lugosi zu bewundern. Außerdem spielen noch Jeffrey Jones, Vincent D&#8217;Onofrio, Bill Murray, Lisa Marie und Sarah Jessica Parker jeweils große Rollen. Einer der originalen Darsteller aus “Plan 9 from outer space” ist in einem kurzen Cameo-Auftritt zu sehen.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Ed Wood starb vereinsamt und verarmt als Alkoholkranker nach einem Herzinfarkt mit 54 Jahren in Hollywood. Er verdiente sich sein Geld mit Sexual-Aufklärungsfilmen, Hardcorepornos sowie schlechten Erotikromanen. Heute genießen seine Filme Kult- und Weltruhm. Er ist der bekannteste B-Filmer der Welt, sein “Plan 9 from outer space” wird auf einigen Filmfestivals noch immer ins Programm genommen und die Verfilmung über sein Leben gewann viele Preise. Sein Titel als schlechtester Regisseur brachte ihm posthum den Weltruhm ein, den er sich stets gewünscht hatte. Lediglich in einem anderen Kontext.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">Filmographie:</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;">* 1951: The Sun Was Setting (Fernsehfilm)<br />
* 1953: Trick Shooting with Kenne Duncan<br />
* 1953: Glen or Glenda<br />
* 1953: Crossroad Avenger: The Adventures of the Tucson Kid (Fernsehfilm)<br />
* 1953: Boots<br />
* 1954: Jail Bait<br />
* 1955: Die Rache des Würgers (Bride of the Monster)<br />
* 1957: Final Curtain<br />
* 1957: The Night the Banshee Cried<br />
* 1959: Plan 9 from Outer Space<br />
* 1959: Night of the Ghouls<br />
* 1961: The Sinister Urge<br />
* 1965: Orgy of the Dead<br />
* 1970: Excited<br />
* 1971: The Only House<br />
* 1971: Necromania<br />
* 1998: Ed Wood&#8217;s Der Tag, an dem ich starb (Nach Ed Wood&#8217;s Tod nach Original Drehbüchern gedreht.)</span></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #00ffff;"><span style="background-color: #000000;"><br />
</span></span></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=v2XGC7VyTIQ "> Youtubetrailer zu Aces &#8220;THE HESSISH BABBSACK MASSACRE&#8221; </a><br />
<a href="http://zombieworld.jimdo.com"> Aces Zombieworld Homepage </a><br />
<a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=699"> Zur &#8220;Plan 9 from outer space&#8221; Review! </a></p>
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		<title>Kurzreview: Hollywood Chainsaw Hookers (1988, Fred Olen Ray, Camp Video)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Am Rand des Wahnsinns]]></category>
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		<description><![CDATA[Was soll ich sagen???
Was? Um Himmels Willen, was?
Liebe Leser, was, was soll ein Film namens &#8220;Hollywood Chainsaw Hookers&#8221;, den ich als gebraucht DVD für 89 Cent erworben habe, schon bieten?
Was, bitte?
Ehrlich gesagt, als ich es mir auf meiner blauen Couch bequem gemacht hatte und diesen Film anschmiss, habe ich mit dem schlimmsten gerechnet. Ich hab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/121209xjx.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Was soll ich sagen???</p>
<p style="text-align: justify;">Was? Um Himmels Willen, was?</p>
<p style="text-align: justify;">Liebe Leser, was, was soll ein Film namens &#8220;Hollywood Chainsaw Hookers&#8221;, den ich als gebraucht DVD für 89 Cent erworben habe, schon bieten?</p>
<p style="text-align: justify;">Was, bitte?</p>
<p style="text-align: justify;">Ehrlich gesagt, als ich es mir auf meiner blauen Couch bequem gemacht hatte und diesen Film anschmiss, habe ich mit dem schlimmsten gerechnet. Ich hab damit gerechnet, dass ich im Optimalfall 90 Minuten Kettensägenmassaker mit nackten Brüsten serviert bekomme, danach Bauch- und Kopfschmerzen habe, weitere 90 Minuten auf der Toilette verbringen muss, eine Hand voll Omeprazol und Ibuprofen einwerfe und dann mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Bett gehe, um dort den unheiligen Schlaf der ungerechten zu schlafen.</p>
<p style="text-align: justify;">Guter Gott, wäre es nur so gekommen!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein, &#8220;Hollywood Chainsaw Hookers&#8221; ist ein pups langweiliger Schrottstreifen der späten, schlechten 80er Jahre. Das Einzige was in diesem Film massakriert wird, ist der Verstand des Zuschauers. (Der gute Geschmack erfährt zumindest eine schwere Körperverletzung). Die Handlung ist einfach nur erbärmlich, hirnrissig und dröge. Wir haben eine Hand voll Nutten, die mit Kettensägen, über den ganzen Film verteilt, ganze DREI Männer auseinander nehmen, einen Privatdetektiv, aus dessen Sicht der ganze Film erzählt wird, und einen völlig unglaubwürdigen, beschränkten, religiösen Kult um WERKZEUG.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Privatdetektiv schafft es im ganzen Film nicht einen einzigen Satz zu sagen, der nicht ein total witz- und hirnbefreiter dummer Spruch ist. Alles aus seinem Mund könnte man in guter alter Talkshowtradition &#8220;wegpiepsen&#8221; und es würde dem Film absolut nicht ausmachen, nein, es würde diesen Film wahrscheinlich sogar verbessern. Den ganzen Film über, jagt er die mysteriösen Kettensägenmörder, gerät in diverse Dilemma und einige amouröse Abenteuer und am Ende stellt sich heraus, dass die Nutten einem wahnsinnigen Kult um Werkzeug zugehörig sind, dessen oberster Gott auf den Klangvollen Namen HILTI hört! HILTI! Ernsthaft!?<br />
&#8230;<br />
&#8230;&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei, unser Detektiv wird gefangen und es kommt zu meiner absoluten Lieblingsszene des Films:</p>
<p style="text-align: justify;"><object id="VideoPlayer" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="*" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://www.platipus.nl/flvplayer/download/1.0/FLVPlayer.swf?video=http://oli.rand-des-wahnsinns.de/wp-content/uploads/hookers.flv&amp;autoplay=false" /><param name="name" value="VideoPlayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="VideoPlayer" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="360" src="http://www.platipus.nl/flvplayer/download/1.0/FLVPlayer.swf?video=http://oli.rand-des-wahnsinns.de/wp-content/uploads/hookers.flv&amp;autoplay=false" quality="high" name="VideoPlayer" bgcolor="#ffffff" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="*" align="middle"></embed></object> *</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, das waren verdammt langatmige 2:34 Minuten nicht wahr? Damit dürfte dem Leser klar sein, durch welch cineastische Hölle ich schritt in jener Nacht&#8230;</p>
<p>Nun, der Oberpriester wird gekillt, der Kult gesprengt und der Film endet.</p>
<p style="text-align: justify;">Was bleibt zu sagen über &#8220;Hollywood Chainsaw Hookers&#8221; ?</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts! Dieser Film ist einfach nur bescheuert.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ist “Hollywood Chainsaw Hookers“ ein schlechter Film?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich fühle mich als würde ich mich nur wiederholen!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Werde ich ihn mir nochmal ansehen?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ja, genau&#8230;ganz gewiss&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small;"><span style="font-size: x-small;">*</span><span style="font-size: x-small;"> &#8220;Hollywood Chainsaw Hokkers&#8221; ist eigentum von Camp Video</span></span></p>
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		<item>
		<title>Next Exit: &#8220;The Toxic Avenger IV &#8211; Citizen Toxie&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Trailer]]></category>

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		<description><![CDATA[There’s a place between heaven and hell
Don’t need a map, just follow the smell
A place filled with filthy air
A place full of dark despair
A place you have no prayer
A place called New Jersey
New Jersey
Jersey, the Garden State
There’s an exit called the thirteen gee
Right off the turnpike where it smells just like pee
An exit no one [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>There’s a place between heaven and hell<br />
Don’t need a map, just follow the smell<br />
A place filled with filthy air<br />
A place full of dark despair</p>
<p>A place you have no prayer<br />
A place called New Jersey<br />
New Jersey<br />
Jersey, the Garden State</p>
<p>There’s an exit called the thirteen gee<br />
Right off the turnpike where it smells just like pee<br />
An exit no one dares get off<br />
An exit where the children cough</p>
<p>An exit called Tromaville<br />
Tromaville<br />
If the pollution doesn’t get you, the aroma will</p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dP9GfANzJ9E?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dP9GfANzJ9E?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurzreview: Rampage &#8211; Vengeance is ruthless (2009, Uwe Boll, Boll Kinobeteilungs GmbH und Co. KG)</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Am Rand des Wahnsinns]]></category>
		<category><![CDATA[B-Movie]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Trailer]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Boll]]></category>
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		<description><![CDATA[
Nicht immer geben die Filme, die ich mir anschaue, genug Material für eine gepflegte Schimpftirade oder Lobrede in Form einer Review her. Das heißt allerdings nicht zwangsläufig, dass diese Filme sehenswert oder eben nicht sehenswert sind, es heißt nur, dass mir kein langer Text zu diesen Filmen einfallen will. Aus diesem Grund würde ich gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/poster.jpg" alt="" /><br />
<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nicht immer geben die Filme, die ich mir anschaue, genug Material für eine gepflegte Schimpftirade oder Lobrede in Form einer Review her. Das heißt allerdings nicht zwangsläufig, dass diese Filme sehenswert oder eben nicht sehenswert sind, es heißt nur, dass mir kein langer Text zu diesen Filmen einfallen will. Aus diesem Grund würde ich gerne eine neue Kategorie einführen. Die &#8220;Kurzreview&#8221;. Kurz, knapp, informativ, brav oder wütend.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Uwe Boll polarisiert bekanntlich. Erst jüngst wurde ich von einem Leser darauf aufmerksam gemacht, dass er es nicht gut heißen kann, dass Am Rand des Wahnsinns zur Boll K.G. linkt. Auf der anderen Seite jedoch gibt es Menschen wie meinen Bruder, die jeden Boll-Film in extra, limited, fan, steelbox, digipack, schlagmichtot, Editionen zu Hause aufbahren, als seien diese der heilige Gral der Filmkunst.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Ich für meinen Teil befinde mich irgendwo im neutralen Mittelfeld. Ich sah Boll-Filme, die die Hölle waren (&#8220;Alone in the Dark&#8221;, &#8220;Bloodrayne&#8221;) und ich sah Boll-Filme, die gut zu unterhalten wussten. (&#8220;Postal&#8221;, &#8220;Seed&#8221;)</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">&#8220;Rampage&#8221; gehört definitiv zu der zweiten Kategorie.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Der Name lässt vermuten, dass es sich hier um eine der zahlreichen armseligen Videospieladaptionen Bolls handelt. Davon hat Boll aber, Gott sei Dank ,Abstand genommen. In diesem Film geht es um “Bill“, einen jungen Mann aus &#8220;Tenderville&#8221;, der noch bei seinen Eltern lebt und eines Tages einen Amoklauf startet. Zu Beginn lernen wir “Bill“ näher kennen und stellen fest, dass sein Leben stinkt. Sein Boss nutzt ihn aus, die amerikanische Gesellschaft kotzt ihn an, er ist ein Außenseiter und seine Eltern versuchen sein Leben zu bestimmen. Sein bester Freund &#8220;Evan&#8221; ist eine Nervensäge der Marke &#8220;Weltverbesserer, der große Reden über das Abholzen der Regenwälder schwingt während er einen Burger bei Mc Donald&#8217;s isst&#8221;.  Alles in allem wollte ich nicht wirklich mit “Bill“ tauschen.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nachdem wir circa 20 Minuten das normale Alltagsleben “Bills“ beobachten durften, startet der Amoklauf und der Rest des Films ist eigentlich nur noch Geballer und Gesprenge. Am Ende schiebt “Bill“ den Amoklauf “Evan“ in die Schuhe und kommt fürs Erste mit heiler Haut davon. (Oder etwa nicht?)</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Was bleibt zu sagen über &#8220;Rampage&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">&#8220;Rampage&#8221; ist kein übler Film. Ich habe mich 85 Minuten hervorragend unterhalten gefühlt. Es sind nach wie vor einige “bollige“ Filmfehler zu bemerken, (Chronologiefehler, unglaubwürdiger Handlungsverlauf, Dialogfehler) aber unterm Strich erscheint der Film relativ rund und fast glaubwürdig. Die Kameraführung ist sehr nervös, was mir persönlich nach einer Weile auf den Keks ging, aber zum Gesamtwerk ganz gut passt. Schauspielerische Leistungen sind allesamt absolut passabel. Zusammenfassend kann man sagen, dass &#8220;Rampage&#8221; generell kein schlechter Film ist und für Boll-Verhältnisse gar ein Meisterwerk darstellt.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Ist &#8220;Rampage&#8221; ein schlechter Film?</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Nein, kann man nicht sagen.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Werde ich ihn mir nochmal ansehen?</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Möglich.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VSRSoncoV4k?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/VSRSoncoV4k?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Masters of the Universe (1987,Gary Goddard, Cannon) By &#8220;da Maze&#8221;</title>
		<link>http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=771</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 07:48:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bevor ich beginne, dieses Review zu schreiben, zunächst ein kurzes Brainstorming. Das kennt man ja aus der Schule (oder spätestens aus der Uni, wenn man zuvor eine derart qualifizierte Bildungsanstalt besuchen durfte wie ich): Assoziationen, Erwartungen und Fragmente von Erinnerungen werden dem unvorbereiteten Unterbewusstsein entlockt&#8230; alles geht, nichts muss&#8230; nur raus damit aufs wehrlose Papier:
Dunkelheit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/mastersoft.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Bevor ich beginne, dieses Review zu schreiben, zunächst ein kurzes Brainstorming. Das kennt man ja aus der Schule (oder spätestens aus der Uni, wenn man zuvor eine derart qualifizierte Bildungsanstalt besuchen durfte wie ich): Assoziationen, Erwartungen und Fragmente von Erinnerungen werden dem unvorbereiteten Unterbewusstsein entlockt&#8230; alles geht, nichts muss&#8230; nur raus damit aufs wehrlose Papier:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Dunkelheit, Licht, Eternia, Masters of the Universe, He-Man, Skeletor, Man at Arms, goldene Kindheitserinnerungen, Castle Greyskull, alte Helden &#8230; billige Plastikfiguren, karges Taschengeld, die Cannon Group, Dolph Lundgren, Muskelfilmwochen, Schmerzen, Brechreiz, Hirnblutungen, Schlaganfall, Rollstuhl, Koma, Tod.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Irgendwo zwischen diesen Polen sollte sich etwas Wahrheit über den mir vorliegenden „Film“ finden lassen. Lange ist es her, dass ich den Streifen sah, ich tippe auf 20 Jahre. Überhaupt nicht lange ist es hingegen her, dass mich die Cannon Group einer schönen Kindheitserinnerung beraubte. Die Cannon Group, ihres Zeichens berüchtigter Lieferant drittklassiger Action-Filme, katapultierte sich laut Internetquellen mit diesem Film selbst in die Insolvenz und das, obwohl es praktisch gar kein Budget gab. Sogar die Requisiten und Kulissen des Filmes stammten aus Restbeständen von Bladerunner &amp; Ghost Busters. Sisyphos hätte über diese gesamtwirtschaftliche Glanzleistung Tränen gelacht, davon bin ich überzeugt! Wo kein Geld, da kein Schauspieler und deswegen dürfen wir heute nicht Sly Stallone in der Rolle des He-Man bewundern, sondern Dolph Lundgren. Dieser wiederum bezeichnete den Film im Nachhinein als den Tiefpunkt seiner Karriere. Na prost Mahlzeit! Manchmal frage ich mich, warum ich mir das hier antue?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Aber gut, ich sah den „American Fighter“ sterben und überlebte die „Feuerwalze“, also werde ich auch „Masters of the Universe“ bezwingen. Mal ernsthaft, ich habe schon Schlimmeres durchgestanden &#8211; und damit meine ich nicht den Schnitt mit der Rasierklinge in die Brustwarze!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Bei der Macht von Greyskull, bitte gib mir Mut, Kraft und einen stabilen Verdauungstrakt&#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Phase 1: Ich nehme vor dem Spiegel Aufstellung und sage zehn mal laut und deutlich „Ich werde dem folgenden Film neutral und wohl gesonnen gegenüber treten.“, dabei versuche ich zu lächeln. Ich ergänze zur Sicherheit lieber noch zehn mal „Ich habe nichts zu befürchten.“, mache es mir auf meiner Couch bequem, starte die DVD und stürze mich ins Fernsehvergnügen. Nach 6:42 Minuten muss ich zum ersten Mal abbrechen. Ich sah eine fremde Welt &#8211; Eternia &#8211; weite Landschaften, entfernt an den Grand Canyon erinnernd, darüber ein fremdartiger Nachthimmel. Castle Greyskull, Sturmtruppen, futuristische Maschinengewehre, Krieg, &#8230;</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Moment, Sturmtruppen???</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Ich sehe näher hin und tatsächlich, die Schergen Skeletors ™, welche ich unschwer anhand der schwarzen Farbe identifizieren kann, erinnern frappierend an Darth Vader und seine imperialen Jungs. Na ja, es waren eben die 80er und über Geschmack lässt sich streiten. Es folgt unvermittelt der Auftritt des bösen Buben “himself“ in seinem Palast der Geschmacklosigkeiten. Zwei dutzend martialische Sprüche später ist das Setting geklärt, es geht mal wieder um die Wurst, äh, Welt&#8230; pardon. Die völlig selig bekifft wirkende Zauberin, welche im Film auf den wundervollen und höchst originellen Namen “Zauberin“ hört, ist die Herrin von Greyskull und zum Entsetzen des unbedarften Zuschauers Skeletors ™ Gefangene. Trotzdem scheint ihr die Sonne dermaßen aus dem Arsch, dass der Herr des Bösen ihr erst einmal einen voll krass magischen Dämpfer verpassen muss. Ihre Reaktion darauf lässt zunächst einen Spontanorgasmus vermuten, doch schläft sie unvermittelt ein und man erfährt später, dass sie von nun an in einem magischen Kraftfeld gefangen ist. Die Szene in Kombination mit den Kulissen lässt mich das erste mal an psychoaktive Substanzen denken.<br />
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/orgasmusba.jpg" alt="" /><br />
Als Nächstes sehen wir He-Man ™ in heroischer Pose auf einer Klippe stehen. Na ja, eigentlich ist es nur Dolph. Den fand ich sogar als Kind schon scheisse, während all die Chucks, Michaels, Jean-Claudes und Stevens noch das Prädikat „Helden“ in meinem naiven Kopf trugen. Aber gut, ich wollte fair bleiben. Wenigstens ist sein Outfit von vergleichbarer Qualität wie das von Skeletor  (von vergleichbar schlechter, aber das lassen wir mal unter den Tisch fallen). Unvermittelt folgt der erste Kampf unseres Helden gegen die Schergen des Bösen. Sogar Man at Arms ™ und seine Ziehtochter Teela ™, ihres Zeichens ein Klon der Zauberin von Greyskull (fragen Sie nicht&#8230;), sind mit von der Partie! Spaceballs! Sturmtruppen!! Lasergewehrfeuer! Kampfstern Galactica!! Assoziationen wirbeln in meinem Kopf umher. Irgend etwas stimmt hier nicht. Spüre wie Fähigkeit zu Sprache nachlässt. Was ist das da im Netz, wo Böse verschleppen wollten? Gnom aus irischer Mythologie? Lepraschaum? Unvermittelt kommt es mir in den Sinn, dass möglicherweise jemand den Roman Illuminatus gelesen und in die Tat umgesetzt hat. LSD im Grundwasser ist definitiv kein Scherz, also Finger weg, liebe Kinder! Vorsorglich kippe ich mein Wasserglas in den Ausguss und lege mich ins Bett. Die über den Kopf gezogene Decke vermittelt einen Hauch von Sicherheit, dann schlafe ich völlig überreizt ein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Phase 2: Als ich nach mehreren Stunden erwache, geht es mir eigentlich wieder recht gut. Ich murmele testweise einige Worte und bin erfreut darüber, scheinbar mein Sprachvermögen zurück erlangt zu haben. Ziemlich genau 20 Sekunden lang hält dieser Zustand an, dann erscheint unvermittelt wieder der Gnom vor meinem inneren Auge. Stöhnend taste ich nach der Fernbedienung, denn es muss eine Erklärung für die voran gegangenen Geschehnisse auf dem Bildschirm geben. Mit dem unermüdlichen Ansporn eines Proktologen bei der Arbeit dringe ich also tiefer in die krude Handlung ein und zu meiner Erleichterung nehme ich in den nächsten Minuten tatsächlich die Grundzüge einer solchen zur Kenntnis. Der Gnom ist kein Leprechaun, sondern „Gwyldor von Tenor, Schlüsselschmied und Erfinder“ &#8211; [insert random flaming]! Die kleine, nervtötende Plastikvisage hat zum Leidwesen aller Beteiligten einen kosmischen Schlüssel erfunden, mit dem sich jeder beliebige Ort des Universums zu jeder beliebigen Zeit erreichen lässt und zwar auf Basis der Berechnung gavatonischer (?) Töne.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Haben sie auch schon wieder dieses stechende Gefühl im Hinterkopf, liebe Leser?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Langer Rede schwacher Sinn: Skeletor hat seinen Truppen mit Hilfe des Schlüssels einen Zugang zu Castle Greyskull verschafft und die Zauberin namens Zauberin gefangen genommen. Zum Glück für He-Man ™ jedoch besitzt der Gnom einen zweites Exemplar, mit dem die Helden flugs in die Festung reisen, um die magisch begabte Lady zu befreien. Es kommt wie es kommen muss, Skeletor taucht auf, bevor die Gefangene befreit werden kann und He-Man and Friends ™ müssen mitsamt dem beschädigten Schlüssel an einen zufällig gewählten Ort im Universum fliehen, um nicht selbst in Gefangenschaft zu geraten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Liebe Leser, bitte halten Sie sich an dieser Stelle fest für den großen, sensationellen, grenzenlos genialen Coup der Drehbuchautoren. Vergessen Sie „Lost“. Vergessen sie jede überraschende oder vermeintlich geniale Wendung irgend eines Films, der Sie jemals beeindruckt hat: die Helden landen im Jahre 1987 (!) in den Vereinigten Staaten von Amerika (!!).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Ich lasse an dieser Stelle etwas Raum, damit dieser bahnbrechende Einfall seine ganze Wirkung entfalten kann (Zusammenhänge zwischen dieser überraschenden Wendung und dem zur Verfügung stehenden Budget des Films drängen sich an dieser Stelle übrigens nur zufällig auf und wer etwas anderes behauptet, lügt). Kehren Sie also in Ruhe ihren Blick nach Innen. Beten Sie. Meditieren Sie. Danken Sie dem Schöpfer (oder woran auch immer sie glauben) für dieses wundervolle, unvergleichliche Werk von barocker Schönheit.</span></p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/goodguys.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Mal ernsthaft: dieser Streifen hat den Cannon Leuten den Gar aus gemacht? Das könnte man meiner Meinung nach fast als Gottesbeweis durchgehen lassen!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Phase 3: Man ist also auf der Erde. Nun gut. Lassen wir uns drauf ein. Überraschenderweise ist diese Passage nicht nur die längste, sondern auch „unterhaltsamste“ des Films. Der „erste Kontakt“ mit einer außerirdischen Lebensform (einer Kuh) und diverse Konflikte mit deren Gebräuchen sind zwar trashig, aber tun nicht wirklich weh. Manchmal hab ich wohl sogar geschmunzelt. Zusammenfassend kann ich berichten, dass Skeletor weitere urheberrechtliche geschützte Actionfiguren durch Raum und Zeit entsendet, um He-Man und den Schlüssel zurück zu bringen. Letzterer ist dummerweise in die Hände zweier amerikanischer Teenager gefallen (die aus „Friends“ bekannte Courtney Cox begeht hier eine Jugendsünde). Das Teenager-Männchen hält den Schlüssel in einem Anflug geistiger Totalfinsternis zunächst für einen dieser neuen japanischen Synthesizer und klimpert munter darauf herum, was Skeletor wiederum eine Peilung des kosmischen Geräts ermöglicht. Skeletors Monster jagen nun Teenager, He-Man taucht auf und vermöbelt Monster, Teenager-Weibchen frohlockt, Skeletor zürnt, mehr Monster und mehr Vermöbeln folgen &#8211; Stop!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Verdammt, es geht schon wieder los. Ich reiße mich zusammen, versprochen!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Also: es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel zwischen He-Man und Skeletors Schergen, an deren Ende unser Held dank des reparierten Schlüssels mitsamt den beiden Teenagern nach Greyskull zurück kehren kann. Dort kommt es zum Showdown, an dessen Ende das Gute triumphiert. Alle sind glücklich mit Ausnahme von Skeletor. Ende. Danke.<br />
</span></p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/skeletorss.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Ich bitte an dieser Stelle um Verständnis, denn ich weigere mich auf weitere Details des Films einzugehen. Die Tricktechnik, das schauspielerische Vermögen, die Qualität des Plots oder die Ansammlung von Logikfehlern sind letztendlich auch allesamt unerheblich. Es ist das Gesamtkunstwerk, welches zählt. Kommen wir daher umgehend zum Fazit. (Und wer behauptet, ich würde mich hier nur aus der Affäre ziehen, um zum Ende zu kommen, lügt selbstverständlich schamlos).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Ist Masters of the Universe ein schlechter Film?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Er tat beim Anschauen weh wie keiner seiner Vorgänger. Ich denke, das bedeutet ja.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Werde ich ihn mir noch einmal anschauen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff99;">Papercuts, Wassertropfenfolter, Wasabi im Auge&#8230; bitte lasst mich eine dieser gnädigen Freizeitaktivitäten auswählen, doch zwingt mich nicht, mir Masters of the Universe noch einmal anzuschauen! Bitte!</span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/muskelrelo.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=462"> Zum Hintergrund! </a><br />
<a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=520"> Zu &#8220;Die Barbaren&#8221;!</a><br />
<a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=560"> Zu &#8220;Sindbad &#8211; Herr der sieben Meere&#8221;!</a><br />
<a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=611"> Zu &#8220;Herkules in New York&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>End of the line (2007, Maurice Deveraux, Maurice Deveraux Productions)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte an dieser Stelle ja eine Review des Monumentalfilms “Hollywood Chainsaw Hookers“ erscheinen, aus aktuellem Anlass möchte ich aber des Zeitplan etwas abändern und zuerst die Besprechung eines etwas moderneren Films voran schicken.
Nach einer langen Zeit der Abstinenz habe ich gestern Abend  mal wieder einen Film der Kategorie “Horror“ gesehen.  Der kanadische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/endoftheli.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Eigentlich sollte an dieser Stelle ja eine Review des Monumentalfilms “Hollywood Chainsaw Hookers“ erscheinen, aus aktuellem Anlass möchte ich aber des Zeitplan etwas abändern und zuerst die Besprechung eines etwas moderneren Films voran schicken.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer langen Zeit der Abstinenz habe ich gestern Abend  mal wieder einen Film der Kategorie “Horror“ gesehen.  Der kanadische Film “End of the line“ von 2007 versprach gruselige 95 Minuten, die Handlung klang sehr ansprechend und unterm Strich waren die Kritiken auch gar nicht mal so übel. Was ich dann zu sehen bekam war aber leider eher ein Film aus der Kategorie „geistige Endstation“. Für B-Movie Verhältnisse war der Film hervorragend produziert, die Kameraführung angenehm,  und die schauspielerischen Leistungen allesamt mittelmäßig, aber unterm Strich  in Ordnung. Es ist das immer wiederkehrende Problem bei B-Movies, dass sehr selten alle Abteilungen eines Films mit adäquaten Köpfen besetzt werden. Ich vermute, dass es einfach ein pekuniäres Problem ist, welches in letzter Konsequenz zu derartigen Ausfällen auf Zelluloid führt, denn  in „End of the line“ hat es einfach nicht mehr für ein gutes Script und einen talentierten Regisseur gereicht.</p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/end01dcd.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Die Zutaten dieses schwerverdaulichen Film-Menus klingen dabei gar nicht mal so übel. Wir haben das Ende der Welt, eine durchgeknallte Christensekte, U-Bahntunnel für eine beklemmende Stimmung und hektoliterweise Kunstblut. Würde man dies alles nun mit einer Priese Spannung und Originalität abschmecken, hätten wir doch ein hervorragendes Horror-Menu. Dummerweise schmeckte man hier allerdings mit Filmfehlern, geistiger Umnachtung, Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeit ab, was das ganze eher zu einem Horror Big Mac von Vorgestern vollendet. Aus diesem Grund würde ich schon allein für die Lektüre dieser Review empfehlen, Alka Seltzer griffbereit zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Film beginnt mit einigen malerischen Bildern eines U-Bahntunnels, während die Credits und eine Musik, die eine erstaunliche Ähnlichkeit zur Leitmelodie von „Der Pate“ aufweist, abgespult werden. In den ersten 10 Minuten Film erfahren wir, wer unsere Hauptdarstellerin sein wird und das offenbar alle Menschen in diesem Film stark halluzinieren und deshalb gefahrlaufen sich vor fahrende U-Bahnen zu werfen. Karen, unsere Hauptdarstellerin, arbeitet offenbar als Krankenschwester in einem Irrenhaus und hat selbst ebenfalls schon einen mächtigen Dachschaden davongetragen, der sie von einer bluttriefenden psychotischen Episode in die nächste stürzt. Nachdem sich eine ihrer Patienten erfolgreich vor eine U-Bahn wirft, sich die Emotionen zu einem schauspielerischen Fettbrand entwickeln und diverse Irre das Ende der Welt herbeifaseln, macht Karen endlich Feierabend und bricht auf gen U-Bahnschacht.<br />
Dort angekommen wird sie von einem “Ich-säh-gerne-aus-wie-Quentin-Tarantino“ &#8211; Typ belästigt und  Mike tritt auf, unser nächster Hauptdarsteller, der Karen von unseren “Tarantino-Ripp-off“ befreit.</p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/end02.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Der Zug kommt an, alle steigen ein und der Regisseur entscheidet sich in den nächsten 20 Minuten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Nolan"> Christopher Nolans</a> Konzept der nicht linearen Handlungsstränge zu kopieren. Im Gegensatz zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Memento_%28Film%29">“Memento“</a> ist “End of the line“ allerdings kein intelligentes, meisterhaftes Verwirrspiel mit “Aha-Effekt“, sondern viel mehr der gescheiterte, plumpe Versuch als solches zu wirken. Aus diesem Grund erspare ich mir die Beschreibung der Technik und fasse nur kurz die Handlung zusammen. Im Zug befindet sich eine geistig geforderte Christensekte, die von ihrem Anführer per SMS informiert wird, dass der jüngste Tag angebrochen ist und dass sie nun mit ihren Kreuz-Dolchen so viele Menschen wie möglich abstechen sollen, um diese zu erlösen. Klingt komisch, ist aber so. Es beginnt ein fröhliches Metzelspiel und am Ende verschanzen sich Karen. Mike und  einige Überlebende, in einem Kontrollraum der U-Bahn. An diesem Punkt wäre dann auch Maurice Deverauxs Idee, ein B-Movie mit künstlerischen Anspruch zu erschaffen, kläglich gescheitert und abgehakt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nun zusammengewürfelten Charaktere sind wirklich keiner weiteren Beschreibung oder Namensgebung wert. Aus diesem Grund erspare ich mir die DVD noch einmal anzuschalten und mir die unwichtigen Personen zu merken. Man beratschlagt nun im Kontrollraum was wohl zu tun sei. Manche glauben an die Apokalypse, manche nicht. Manche wollen fliehen, manche wollen bleiben. Das Fernsehen sendet nur noch Blut und einen durchgefeuerten Sektenboss, der weiter zu Mord und Totschlag aufruft. Nach gefühlten 3 Wochen ist die Entscheidung gefallen:  Keiner weiß was los ist, manche bleiben im Kontrollraum und manche versuchen zu fliehen. (Um Himmelswillen!!! 20 Minuten Diskussion und am Ende resultiert es dann doch wieder in der Ausgangssituation!) Natürlich werden die im Kontrollraum zurück gebliebenen von den Sektenmitgliedern gefunden und abgeschlachtet. Hierbei kommt es zu einer sehr unschönen Szene, in der eine schwangere ermordet wird und ihr der Fötus aus dem Leib gerissen und  in die sterbenden Arme gelegt wird. Diese Szene passt überhaupt nicht in den Film und ist unnötig grausam und blutrünstig. Die Sektenmitglieder sind zwar durchgeknallt, handeln aber im Namen Gottes und versuchen eigentlich die Menschen zu erlösen. Dieser Akt absoluter Grausamkeit passt also im Endeffekt überhaupt nicht zur Handlung und rückt den Film plötzlich in ein ganz anderes, ekliges Licht.<br />
Derweil werden die Reihen der Fliehenden immer weiter ausgedünnt und unser “Tarantino-Look-Alike“ entpuppt sich als oberfieser Offizier der Sekte, der sogar auf deren abgedrehte Anarchoregeln pfeift und sein ganz persönliches Armageddon ausruft. Er wird dabei allerdings so übertrieben bösartig dargestellt, dass der Charakter jegliche Glaubwürdigkeit verliert und man für die Beschreibung der Figur ein neues Wort wie “Überunfreundfeinddämon“ erfinden müsste.</p>
<p style="text-align: justify;">Und damit war es das dann auch an Handlung. Zum Ende hin sterben immer mehr Charaktere in mehr oder minder blutrünstigen Aktionen, bis letztlich nur noch Karen am leben ist und im direkten Kampf, Mann gegen Krankenschwester, Tarantinos unehelichen kleinen Bruder abmurkst.<br />
Dummerweise ist aber wirklich Armageddon und aus den herumliegenden Leichen schlüpfen aus unerfindlichen Gründen plötzlich kleine blaue Kobolde, die dann auch Karen fertig machen. Klappe zu, alle tot, habe fertig – Danke!</p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/end03.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Was bleibt zu sagen über „End of the line“? Eigentlich nicht mehr viel. Das äußere Erscheinungsbild des Films ist gut. Und das war&#8217;s auch. Gute Bildqualität, angenehme Kameraführung, mittelmäßige Schauspielkunst, und jede menge Gore können leider nicht über das miese Drehbuch und die schlechte Regie hinwegtäuschen. Die Story ist unglaubwürdig, entwickelt sich schlecht und in stümperhafter Regie umgesetzt. Auf Filmfehler bin ich in dieser Review noch nicht einmal eingegangen, da dies den Rahmen gesprengt hätte. Außerdem möchte ich nicht dieses „Häh!?-Gefühl“ im Überraschungsmoment verderben, für den Fall, dass sich der ein oder andere durch meine Review berufen sieht sich diesen Film anzutun.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist „End of the line“ ein schlechter Film?</p>
<p style="text-align: justify;">Das kann man wohl so sagen, ja.</p>
<p style="text-align: justify;">Werde ich ihn mir nochmal ansehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz sicher nicht in diesem Leben.</p>
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		<title>TRAILER HOLLYWOOD CHAINSAW HOOKERS</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 18:33:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hollywood Chainsaw Hookers &#8211; Englisch &#8211; MyVideo
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		<title>Alt gegen neu : &#8220;Dawn of the Dead&#8221;*</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 09:13:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Remakes sind ja seit einigen Jahren wieder eine beliebte Möglichkeit, Einfallslosigkeit zu Geld zu machen. 2004 hat mich allerdings fast der Schlag getroffen, als ich erfuhr, dass ein Remake des großen &#8220;Dawn of the Dead&#8221; in die Kinos kommen sollte. Ich freute mich sehr, dass Romero sein Meisterwerk nochmal neu auflegen wollte und die Möglichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/dotdvsdoft.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Remakes sind ja seit einigen Jahren wieder eine beliebte Möglichkeit, Einfallslosigkeit zu Geld zu machen. 2004 hat mich allerdings fast der Schlag getroffen, als ich erfuhr, dass ein Remake des großen &#8220;Dawn of the Dead&#8221; in die Kinos kommen sollte. Ich freute mich sehr, dass Romero sein Meisterwerk nochmal neu auflegen wollte und die Möglichkeit bestand, diesen Film noch legal und frei überall zu erwerben. Leider stellte sich heraus, dass Romero mit diesem Streifen nichts zu tun haben würde und ein Regisseur namens Zack Snyder die Verantwortung für diesen Film tragen sollte. Mir war bis dato dieser Name gänzlich unbekannt aber ich war gewillt dem Film eine Chance zu geben. Viel kann man ja mit einer Neuverfilmung des großen &#8220;Dawn of the Dead&#8221; nicht falsch machen und der Film wurde auch, wie erwartet ein kommerzieller Erfolg und verhalf Zack Snyder zu internationaler Bekanntheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, sechs Jahre nach Veröffentlichung dieses Filmes ist es wohl an der Zeit, dass dieser mal auf Herz und Nieren geprüft und direkt mit der großen Vorlage verglichen wird. Und wo könnte das besser geschehen als hier, am Rand des Wahnsinns? Um diesen Vergleich machen zu können, habe ich mir extra eine &#8220;cut&#8221; und &#8220;ab 16&#8243; Version des großen Klassikers besorgt, um hier auch unbeschwert über diesen Film sprechen zu können und keinerlei Risiken einzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst möchte ich kurz auf die Rahmenstory der beiden Filme eingehen. &#8220;Dawn of the dead&#8221; war die Fortsetzung von Romeros &#8220;Night of the living Dead&#8221;, welcher als erster Film des Zombie- Horror &#8211; Survival &#8211; Genres zuzuordnen ist und 1968 in die Kinos kam.  &#8220;Dawn of the Dead&#8221; erzählt in beiden Versionen die Geschichte von einer Hand voll Überlebenden der Zombieapokalypse, die sich in einem Einkaufszentrum abschotten. In Romeros Version genießen die Protagonisten lange Zeit die Annehmlichkeiten des Lebens, bis eine Rockergang in das Kaufhaus einbricht, somit die Zombies herein lässt und die Überlebenden fliehen müssen. In Snyders Version brechen die Überlebenden irgendwann von allein auf, da sie hoffen auf einer Insel  zu flüchten und so den Zombies zu entkommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">1. Weibliche Hauptdarsteller</span></p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/wblhaukjk.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">In Romeros Version haben wir nur eine einzige weibliche Hauptdarstellerin, die obendrein auch noch eine Schwangere darstellt. Sie ist blond, relativ unfähig, mittelerträglich und bringt den Film nicht unbedingt weiter, hält ihn aber auch nicht auf. Die Schwangerschaft spielt im Film keine wirkliche Rolle und somit hätte Romero auf dieses Feature auch gut verzichten können. Ihr Charakter ist sehr eindimensional gehalten und man betrachtet sie eher als minder wichtige Ergänzung zu den starken männlichen Hauptrollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Snyder fährt im Gegensatz dazu gleich zwei weibliche Charaktere auf und erhebt eine von Beiden sogar zur absoluten Hauptrolle des Films, was dem Film ehrlich gesagt zu Gute kommt. Die Rolle der &#8220;Ana&#8221; ist eine wichtige und tragende Rolle im Film. Sie ergänzt die harten, brutalen männlichen Charaktere perfekt und bietet sehr viele Identifikationspunkte für den Zuschauer. Die zweite weibliche Rolle ist dagegen eher unbedeutend. Zwar baut Snyder die Schwangerschaftsproblematik weiter aus als Romero, ergeht sich hier aber in einer frechen &#8220;Braindead&#8221;- Kopie, indem er ein Zombiebaby über die Leinwand krabbeln lässt. Mit viel Wohlwollen kann man das eventuell als Hommage an Peter Jacksons größtes B-Movie durchgehen lassen, es bleibt aber ein fader Nachgeschmack übrig.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterm Strich hat Zack Snyder trotz alledem die besser ausgearbeiteten weiblichen Rollen und somit geht der erste Punkt an das Remake.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">2. Männliche Hauptdarsteller</span></p>
<p style="text-align: justify;">Romeros Film weist insgesamt drei männliche Hauptdarsteller auf. Einen Verkehrsreporter namens Steve und zwei Polizisten namens Roger und Peter. Natürlich machen die beiden Polizisten keine Gefangenen und gehen Kompromisslos gegen die Untoten vor. Steve hingegen wird eher als unbeholfener Trottel dargestellt.  Roger ist der jüngere der beiden Polizisten. Sein Charakter ist waghalsig, cool und rigoros angelegt und steht somit im direkten Kontrast zum ruhigen, vernünftigen und immer bedacht handelnden Peter. Das Zusammenspiel der drei Charaktere ist fabelhaft, da sie jeder für sich genommen im Film einzigartig sind und auch ganz deutlich gezeichnet wurden, ohne dabei zu eindimensional zu sein. Im Laufe des Films entwickeln sich die Charaktere nur noch wenig, der Zuschauer bekommt aber durchaus verschiedene Facetten der Hauptfiguren zu Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">In Zack Snyders Film ist es für mich schon unmöglich zu sagen, wer Hauptdarsteller ist und wer nicht. Man lernt einfach zuviele Charaktere im Film kennen. Im Grunde genommen ist es aber auch egal, da keiner vernünftig ausgearbeitet wurde. Ich fand keinen männlichen Charakter mit dem ich mich identifizieren wollte, oder mit dem ich mitfieberte. Auch hier haben wir ein relativ trotteliges Milchbrötchen und einen Polizisten im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Polizist, der übrigens von Ving Rhames gespielt wird, der durch die Rolle des “Marcellus Wallace“ in “Pulp Fiction“ bekannt wurde, ist dermaßen eindimensional, kühl und abgebrüht das man schon nach wenigen Auftritten des Charakters keine Lust mehr hat, diesem zu zu schauen. Michael, unser Milchbrötchen, macht im Film die wundersame Entwicklung vom Trottel zum Helden durch (gähn) Und dann gibt es noch den Bösewicht vom Wachteam des Einkaufszentrums, der am Ende natürlich der Märtyrer mit großem Herz ist, und den egozentrischen Unsympathen, der ein extra fieses Ende findet. (doppel gähn)</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kann Snyder nicht mit Romeros Charakteren mithalten und der Punkt geht eindeutig an das Original.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">3. Die Zombies</span></p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/zombies.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Das Herzstück eines jeden Zombiehorrors sind natürlich die Zombies.<br />
Romeros Darstellung der Zombies in &#8220;Dawn of the dead&#8221; und zuvor &#8220;Night of the living dead&#8221; ist bekanntlich Pionierarbeit der Zombiekunst. Die Menschen sind bläulich geschminkt und bewegen sich langsam und steif. Zwar mag diese Art der Darstellung hier und da belustigend wirken, durch die  Masse der Zombies und die Tatsache, dass sich einfach überall ein Zombie versteckt halten könnte, kommt allerdings trotzdem ein einzigartiges, konstantes Gefühl der Beklemmung und Bedrohung auf und man nimmt den Darstellern ab, dass sie wiedererweckte, tote Menschen spielen. Um Vielfältigkeit in den Zombieverkörperungen zu gewährleisten, benutze Romero damals wie heute keine Choreografie und überließ die Darstellung der Zombies jedem einzelnen Darsteller. Seine einzige Forderung ist, dass die Statisten erst den „inneren Zombie“ in sich finden sollten, der Rest kommt dann von alleine.</p>
<p style="text-align: justify;">Zack Snyders Zombies hingegen sind blitzschnell und hysterisch. Ihr Verhalten ist komplett durchgeplant und jeder Zombie verhält sich gleich Sie sind laut, grell, aggressiv und der Tot gab ihnen offenbar übermenschliche Kräfte. Sie verursachen beim schauen nackte Angst und Panik. Ihr verhalten gleicht jedoch mehr dem eines Raubtieres als dem eines toten Menschens, der irgendwie noch lebt. Auf Grund der Fortgeschrittenen Tricktechnik sehen die Zombie natürlich in Zack Snyders Version wesentlich besser und verrotteter aus. Das Glück der späten Geburt soll aber hier kein Kriterium zur Bewertung der Filme sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Snyders Zombies überzeugen mich nicht. Romeros Darstellung lässt in mir ein einzigartiges Gefühl von konstanter Bedrohung aufkommen, wohingegen das Horror-Panik-Gefühl, dass Snyders Zombies verursachen, heute wie Konservenkost aus Hollywood erscheint  und damals nach einer faden Kopie des zuvor erschienenen “ 28 Days later“ roch. Von Innovation kann also keine Rede sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">4. Der Splatterfaktor</span></p>
<p style="text-align: justify;">Splattereffekte sind natürlich in Zombiehorrorfilmen von ganz essenzieller Wichtigkeit. Ein Zombiefilm steht und fällt mit der Menge an Kunstblut, die er vergießt. Hier kann ich ohne Umschweife sofort den Punkt an Zack Snyders Version geben. Dieser Film ist einfach nur blutrünstig. Die Farbe und Konsistenz des Kunstbluts lassen keine Wünsche offen, Zombies werden auf alle  möglichen und unmöglichen Arten abgemurkst und das Splatterherz schlägt im ¾ Takt. Romeros Gewaltdarstellungen wirken dagegen relativ harmlos und zahm. Natürlich gibt es in Romeros Version  jede Menge Kopfschüsse, Menschenfresserei und Gemetzel, aber er kommt nicht an die bluttriefende Gewaltorgie, die Zack Snyder in seinem Film abfeiert an. Ich denke, dass Romero auch keinen Splatterfilm sondern einen Horrorfilm erschaffen wollte. Für meinen persönlichen Geschmack übertreibt es Snyder sogar. Er investiert zuviel Mühe in die Splattereffekte und verliert wichtige Aspekte der Story des Originals dabei völlig aus den Augen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wenn es um die reine Bewertung des Splatterfaktors geht, muss der Punkt ganz klar an die Version von 2004 gehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">5. Storytelling</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschichte von &#8220;Dawn of the Dead&#8221; ist relativ simpel gehalten. Trotzdem möchte sie professionell und kurzweilig erzählt werden, was beide Regisseure mit Stärken und Schwächen leisten. Romeros Art die Geschichte zu erzählen ist langsam und bedacht. Er ist detailverliebt und scheint manchmal zu übersehen, was nun wirklich noch wichtig für den Film ist und was schon unnötig und langweilig wird. Durch seine Erzählweise kann der Zuschauer sich zwar über eine lange Spielzeit des Films freuen, wünscht sich aber auch stellenweise einfach mehr Tempo, da der Film einzurosten droht.<br />
Im Gegensatz dazu gibt Snyder viel zu viel Gas. Der Film rast so schnell daher, dass er schon wieder vorbei ist bevor man richtig mitbekommen hat, dass er begonnen hat. Gesellschaftskritik und ethische Problematiken werden gar nicht angeschnitten und jeglicher Tiefgang des Originals der modernen blutgierigen Effekthascherei geopfert. Es passt optimal zur Entwicklung des modernen Films. Mehr Action, mehr Effekte und weniger Handlung soll es sein bitte.<br />
Für mich geht der Punkt hier ganz klar an das Original, auch wenn Romero manchmal den schmalen Grad zwischen einer ausführlichen Erzählung und Langeweile übertritt. Liefert er jedoch einen runden Film, der auf mehreren Ebenen überzeugen kann und nicht nur mit nackter Gewalt glänzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">6. Filmmusik</span></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich, haben die Herren von &#8220;Disturbed&#8221; in den späten 70ern noch keine Musik gemacht und es war für Romero somit schlichtweg unmöglich, &#8220;Down with the sickness&#8221; in seine Version einzubauen, trotz alledem ist die Wahl dieses Titels,  einfach großartig. Auch „The Man Comes Around&#8221; von Jonny Cash überzeugt mich sehr viel mehr als die seltsame 70er Jahre Horror-Sci-Fi-Synthesizer-Dudelmusik, die Romero verwendet. Es mag in den 70ern modern und toll gewesen sein, ist heute aber nur noch schwer zu ertragen und ganz ehrlich gesagt glaube ich, dass ich es auch in den 70ern schon unerträglich gefunden hätte, wäre ich alt genug gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff6600;">7. Gruselfaktor und Atmosphäre</span></p>
<p style="text-align: justify;">Snyders Version ist nicht gruselig. &#8220;Snyder hat aus Dawn of the dead&#8221; einen hysterischen Splatterfilm gemacht, was nicht schlecht ist. Der Film hält einen konstant auf Alarmbereitschaft und ist dadurch sehr anstrengend und nervenaufreibend. Romeros Film hingegen überzeugt durch seine beklemmte, eingesperrte Atmosphäre und einen &#8220;Gruselthrill&#8221;, der an die alten Klassiker mit Boris Karloff und Bela Lugosi erinnert.  Ich denke beide Arten der Umsetzung sind auf ihre Art und Weise gelungen, da ich mich aber hier entscheiden muss würde ich Romero den Vorzug geben, da er mit seiner Stimmung einfach meinen persönlichen Geschmack besser trifft.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit wären wir am Ende der Fahnenstange angekommen. Nach Punkten siegt Romeros Version knapp mit 4 zu 3. Ich denke es ist ein verdienter Sieg, alleine schon wenn man sich vor Augen führt, dass Romeros apokalyptische Zombievisionen dieses Genre überhaupt erst begründeten. Snyder hat ein vernünftiges Remake erschaffen, das zwar nicht ganz mit dem großen Vorbild mithalten kann, aber durchaus überzeugt und unter Freunden des gepflegten Metzelfilms zu Recht hohe Anerkennung geniest. Ich habe es ebenfalls sehr genossen Snyders Version  damals, mit einigen Freunden und einigen kühlen Blonden, abzufeiern und hatte irgendwann einfach ausgeblendet, dass der Streifen auf dem großen Romero Klassiker basiert. Als eigenständiges Werk mit ähnlicher Thematik ist Snyders &#8220;Dawn of the Dead&#8221; eine großartige Abendunterhaltung und hat auf diesem Blog, dank mächtigem Budget und aufwändiger Produktion, eigentlich nichts zu suchen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ist Zack Snyders &#8220;Dawn of the Dead&#8221; ein schlechtes Remake?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich habe schon wesentlich schlechtere gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Werde ich ihn mir nochmal ansehen?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Absolut!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;">* &#8220;Dawn of the Dead&#8221;, 1978, Xrated, George A. Romero<br />
&#8220;Dawn of the Dead&#8221;, 2004, Universal, Zack Snyder</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: x-small;"><br />
</span></p>
<p><a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=329"> Zu Diary of the Dead! </a></p>
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		<title>TRAILER DAWN OF THE DEAD* 1978+2004</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2004:

1978:




* Grundlage aller Äußerungen bezüglich &#8220;Dawn of the Dead&#8221; von 1978 ist diese Version:   Dawn of the Dead, X-Rated, 2002, FSK 16 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>2004:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pRPle9sYbDU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/pRPle9sYbDU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>1978:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RJbP_XAJN2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/RJbP_XAJN2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<span style="font-size: x-small;">* Grundlage aller Äußerungen bezüglich &#8220;Dawn of the Dead&#8221; von 1978 ist diese Version:  <a href="http://www.ofdb.de/view.php?page=fassung&amp;fid=136&amp;vid=34967&amp;partner=39210"> Dawn of the Dead, X-Rated, 2002, FSK 16 </a></span></p>
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		<title>Plan 9 from outer space (1959, Reynolds Pictures, Edward D. Wood Jr.)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 11:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Am Rand des Wahnsinns]]></category>
		<category><![CDATA[B-Movie]]></category>
		<category><![CDATA[barbarella]]></category>
		<category><![CDATA[Ed wood]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[oli.rand-des-wahnsinns.de]]></category>
		<category><![CDATA[Plan 9]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Ed Wood und seine Filme kann man sicher geteilter Meinung sein. Die einen halten Ed für ein verkanntes Genie, die anderen für den wohl unbegabtesten Regisseur aller Zeiten. Ich tendiere auch eher dazu, ihn als verkanntes Genie zu sehen, spreche ihm aber auch eine bemerkenswerte und in diesem Ausmaß selten gesehene &#8220;Talentbefreitheit&#8221; nicht ab. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/0a2afabab6.jpg" alt="" />
<p style="text-align: justify;">Über <a href="http://oli.rand-des-wahnsinns.de/?p=827">Ed Wood</a> und seine Filme kann man sicher geteilter Meinung sein. Die einen halten Ed für ein verkanntes Genie, die anderen für den wohl unbegabtesten Regisseur aller Zeiten. Ich tendiere auch eher dazu, ihn als verkanntes Genie zu sehen, spreche ihm aber auch eine bemerkenswerte und in diesem Ausmaß selten gesehene &#8220;Talentbefreitheit&#8221; nicht ab. Wenn man sich jedoch vor Augen führt, mit welchem Budget und in welcher Zeit Wood seine Filme realisiert hat, wirkt das Ergebnis gar nicht mal mehr so katastrophal, wie auf den ersten Blick. Die Streifen haben einen gewissen Charme und sind immerhin irgendwie bereits &#8220;Filme&#8221;. Andere Filmemacher hätten in dieser Zeit und mit vergleichbaren Auskommen eventuell ein bis zwei Szenen geschafft.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz alledem sind Woods Filme doch nur schwer zu ertragen und selbst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bela_Lugosi">Bela Lugosi</a>, der in Woods Filmen immer wieder erscheint, kann keine Klasse in Titel wie &#8220;The bride of the monster&#8221; oder &#8220;Glen or Glenda&#8221; bringen. Man fragt sich unweigerlich, wie es sein kann, dass Lugosi immer wieder seinen Namen für diese Machwerke hergegeben hat. War seine Drogensucht schon so weit fortgeschritten und war er wirklich so pleite? &#8211; Mit Sicherheit, aber wenn man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton">Tim Burton</a> glauben darf, verband Ed Wood mit Bela Lugosi  zusätzlich eine seltsame Freundschaft, die zu großen Teilen auf Hochachtung Woods gegenüber Lugosi fußte.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir nun zu dem Film, in dem Lugosi irgendwie doch und irgendwie aber auch nicht mitgespielt hat. &#8220;Plan 9 from outer space&#8221; der im Jahre 1959 erschienen ist weist in seiner Liste seltsamerweise Bela Lugosi als einen der Hauptdarsteller aus, verstarb jener jedoch bereits 1956. Wood hatte vor Lugosis Tod noch einige Aufnahmen gemacht und hielt es offenbar für eine gute Idee, diese in &#8220;Plan 9 from outer space&#8221; zu verarbeiten. Im Prinzip ist es ja eine legitime Praxis, Archivaufnahmen in Filmen zu verwenden. Selbst große Filmemacher wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Harryhausen">Ray Harryhausen</a> bedienten sich damals echter, allgemein zugänglicher Archivaufnahmen von Explosionen, exotischen Tieren, Raketen, Flugzeugen und vieler anderer Dinge deren Aufnahme in Eigenproduktion einfach zu aufwändig gewesen wären. Aber, nur knapp zwei Minuten Bildmaterial von Bela Lugosi zu besitzen, diesen zum Hauptdarsteller zu machen, in weiteren Szenen einfach eine völlig andere Person, die nicht im entferntesten aussieht wie Bela Lugosi, mit Umhang vor dem Gesicht zu zeigen, ist jedoch eine Meisterleistung, die nur Ed Wood vollbringen konnte.</p>
<img src="http://image.rand-des-wahnsinns.de/images/lugosises.jpg" alt="" />
<p>Wenigstens stellt Lugosi im Film einen untoten alten Mann dar, wie passend!</p>
<p>Womit wir auch schon bei der Handlung dieses apokalyptisch schlecht umgesetzten Films angekommen wären:</p>
<p style="text-align: justify;">Außerirdische wollen die Erde erobern, indem sie die Toten wieder zu neuem Leben erwecken. &#8211; Ende-</p>
<p style="text-align: justify;">Die Handlung kann auch eigentlich vollkommen vernachlässigt werden. Es geht in diesem Film nicht darum der Story zu folgen oder irgendwie in das Geschehen einzutauchen, sondern viel mehr darum, die abstrakt groteske Art und Weise der Umsetzung zu bestaunen. Wann sieht man schon mal Archivbilder von Bela Lugosi, zusammengeschnitten mit Bildern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maila_Nurmi">Vampira</a> und einen Wrestler  namens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_Johnson">Tor Johnsons</a>, die auf einem Pappfriedhof  die schlechtesten Zombies aller Zeiten zum Besten geben? In diversen Szenen sieht man, wie Schauspieler die Grabsteine des Friedhofes über den Haufen rennen oder anderes Friedhofsinventar, mineralischen Ursprungs, fröhlich vor sich her wackelt. Nicht zu vergessen, die große Pappkiste, die eine Gruft darstellen soll und in der maximal eine viertel Person Platz hat, aber ich glaube fünf oder sechs Leuten Obdach bietet bei einer Beerdigung. Es erinnerte stark an diese winzigen Clownsautos, aus denen plötzlich zig maskierte  Fröhlichheimer kriechen, nur dass &#8220;Plan 9&#8243; nicht witzig gemeint ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber, sich über die Kulissen dieses Filmes zu ärgern ist wirklich müßig. Man erkennt ohnehin kaum, was das Gezeigte eigentlich darstellen soll.<br />
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Sets des Films in einer kleinen Slideshow zusammen zu schneiden. Ich wünsche viel Spaß:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><object id="VideoPlayer" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="align" value="middle" /><param name="allowScriptAccess" value="*" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param value="high" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://www.platipus.nl/flvplayer/download/1.0/FLVPlayer.swf?video=http://oli.rand-des-wahnsinns.de/wp-content/uploads/Plan_9_0_0.flv&amp;autoplay=true" /><param name="name" value="VideoPlayer" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="quality" value="high" /><embed id="VideoPlayer" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="360" src="http://www.platipus.nl/flvplayer/download/1.0/FLVPlayer.swf?video=http://oli.rand-des-wahnsinns.de/wp-content/uploads/Plan_9_0_0.flv&amp;autoplay=false" quality="high" name="VideoPlayer" bgcolor="#ffffff" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="*" align="middle"></embed></object> </p>
<p style="text-align: justify;">
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">&#8220;Plan 9&#8243; ist wirklich ein wunderbares Erlebnis,auch wenn man sich auf den ersten Blick wirklich fragt, was der Titel eigentlich mit dem Film zu tun hat. So nennt sogar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Criswell">Criswell</a> in seinem legendären Monolog am Anfang des Filmes den Titel &#8220;Grave robbers from outer space&#8221;  und eben nicht &#8220;Plan 9&#8243;. Irgendwie macht dieser Titel auch wesentlich mehr Sinn. Auf Drängen christlicher Finanziers musste Wood damals allerdings dann den Titel ändern und hat anscheinend vergessen, diesen im Anfangs Monolog auch abzuändern. Zumindest wird dann später im Film kurz und fadenscheinig erklärt warum es der neunte Plan ist. Die acht vorherigen gingen wohl in die Binsen und somit ist Plan 9 der ultimative Meisterplan der bösen Außerirdischen. Meiner Meinung nach ist dieser Kaffee zu dünn, um wirklich zu schmecken. Aber das stört bei diesem Machwerk eigentlich auch schon keinen mehr. Ebenso wenig wie es noch stört, dass Wood regelmäßig Tag und Nacht durcheinander bringt. Ehrlich gesagt, ohne Ed Wood und &#8220;Plan 9 from outer space&#8221; wäre mir noch nicht mal bewusst geworden, dass es ein Problem der Filmemacherei sein kann, Szenen so aneinander zu schneiden, dass sie zeitlich linear erscheinen. </p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Jeder hat auch sicher schon einmal in einem Film gesehen, dass sich die Umgebung von einer auf die nächste Szene plötzlich leicht verändert hat, weil irgend ein Azubi aus versehen zwischen den Szenen ein Glas O-Saft von rechts nach links geschoben hat, oder sich die Füllhöhe auf wundersame Weise im Glas veränderte oder oder oder&#8230; Bei &#8220;Plan 9&#8243; erlebt dieses Phänomen eine völlig neue, nie für möglich erahnte Qualität. Ganze Möbelstücke wandern durch den Raum, verschwinden einfach oder tauchen aus dem Nichts auf. Dachte Ed Wood wirklich, dass das niemand merkt?</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Was bleibt zu sagen über &#8220;Plan 9 from outer space&#8221;? Diesmal ist es wirklich schwierig, da der Film als hohes Kulturgut gilt, aber gnadenlos in allen Kategorien, die einen guten Film ausmachen versagt. Dramaturgisch, handwerklich und künstlerisch ist dieser Film einfach nur ein komplettes Desaster, macht in dieser Desaströsität jedoch eine wirklich unterhaltsame Figur. &#8220;Plan 9&#8243; funktioniert irgendwie, auf seine ganz spezielle Art und Weise, hauptsächlich durch unfreiwilligen Witz und stümperhafte Umsetzung, aber er funktioniert. Ich habe mich tot gelacht, fremd geschämt und mir ungläubig die Augen gerieben, aber gelangweilt habe ich mich nicht eine Sekunde. Ich denke, in einer Klassiker-Filmnacht, mit Freunden und Bier, sollte &#8220;Plan 9&#8243; als Rausschmeißer zur späten Stunde auf gar keinen Fall fehlen.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Ist &#8220;Plan 9 from outer Space ein schlechter Film&#8221;?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Vielleicht sogar der schlechteste&#8230;..</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE">Werde ich ihn mir nochmal ansehen?</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Da ich die Ed Wood &#8211; Box in pink besitze, wäre es doch dämlich ihn nicht nochmal anzusehen, oder?</p>
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