Masters of the Universe (1987,Gary Goddard, Cannon) By “da Maze”

Bevor ich beginne, dieses Review zu schreiben, zunächst ein kurzes Brainstorming. Das kennt man ja aus der Schule (oder spätestens aus der Uni, wenn man zuvor eine derart qualifizierte Bildungsanstalt besuchen durfte wie ich): Assoziationen, Erwartungen und Fragmente von Erinnerungen werden dem unvorbereiteten Unterbewusstsein entlockt… alles geht, nichts muss… nur raus damit aufs wehrlose Papier:

Dunkelheit, Licht, Eternia, Masters of the Universe, He-Man, Skeletor, Man at Arms, goldene Kindheitserinnerungen, Castle Greyskull, alte Helden … billige Plastikfiguren, karges Taschengeld, die Cannon Group, Dolph Lundgren, Muskelfilmwochen, Schmerzen, Brechreiz, Hirnblutungen, Schlaganfall, Rollstuhl, Koma, Tod.

Irgendwo zwischen diesen Polen sollte sich etwas Wahrheit über den mir vorliegenden „Film“ finden lassen. Lange ist es her, dass ich den Streifen sah, ich tippe auf 20 Jahre. Überhaupt nicht lange ist es hingegen her, dass mich die Cannon Group einer schönen Kindheitserinnerung beraubte. Die Cannon Group, ihres Zeichens berüchtigter Lieferant drittklassiger Action-Filme, katapultierte sich laut Internetquellen mit diesem Film selbst in die Insolvenz und das, obwohl es praktisch gar kein Budget gab. Sogar die Requisiten und Kulissen des Filmes stammten aus Restbeständen von Bladerunner & Ghost Busters. Sisyphos hätte über diese gesamtwirtschaftliche Glanzleistung Tränen gelacht, davon bin ich überzeugt! Wo kein Geld, da kein Schauspieler und deswegen dürfen wir heute nicht Sly Stallone in der Rolle des He-Man bewundern, sondern Dolph Lundgren. Dieser wiederum bezeichnete den Film im Nachhinein als den Tiefpunkt seiner Karriere. Na prost Mahlzeit! Manchmal frage ich mich, warum ich mir das hier antue?

Aber gut, ich sah den „American Fighter“ sterben und überlebte die „Feuerwalze“, also werde ich auch „Masters of the Universe“ bezwingen. Mal ernsthaft, ich habe schon Schlimmeres durchgestanden – und damit meine ich nicht den Schnitt mit der Rasierklinge in die Brustwarze!

Bei der Macht von Greyskull, bitte gib mir Mut, Kraft und einen stabilen Verdauungstrakt…

Phase 1: Ich nehme vor dem Spiegel Aufstellung und sage zehn mal laut und deutlich „Ich werde dem folgenden Film neutral und wohl gesonnen gegenüber treten.“, dabei versuche ich zu lächeln. Ich ergänze zur Sicherheit lieber noch zehn mal „Ich habe nichts zu befürchten.“, mache es mir auf meiner Couch bequem, starte die DVD und stürze mich ins Fernsehvergnügen. Nach 6:42 Minuten muss ich zum ersten Mal abbrechen. Ich sah eine fremde Welt – Eternia – weite Landschaften, entfernt an den Grand Canyon erinnernd, darüber ein fremdartiger Nachthimmel. Castle Greyskull, Sturmtruppen, futuristische Maschinengewehre, Krieg, …

Moment, Sturmtruppen???

Ich sehe näher hin und tatsächlich, die Schergen Skeletors ™, welche ich unschwer anhand der schwarzen Farbe identifizieren kann, erinnern frappierend an Darth Vader und seine imperialen Jungs. Na ja, es waren eben die 80er und über Geschmack lässt sich streiten. Es folgt unvermittelt der Auftritt des bösen Buben “himself“ in seinem Palast der Geschmacklosigkeiten. Zwei dutzend martialische Sprüche später ist das Setting geklärt, es geht mal wieder um die Wurst, äh, Welt… pardon. Die völlig selig bekifft wirkende Zauberin, welche im Film auf den wundervollen und höchst originellen Namen “Zauberin“ hört, ist die Herrin von Greyskull und zum Entsetzen des unbedarften Zuschauers Skeletors ™ Gefangene. Trotzdem scheint ihr die Sonne dermaßen aus dem Arsch, dass der Herr des Bösen ihr erst einmal einen voll krass magischen Dämpfer verpassen muss. Ihre Reaktion darauf lässt zunächst einen Spontanorgasmus vermuten, doch schläft sie unvermittelt ein und man erfährt später, dass sie von nun an in einem magischen Kraftfeld gefangen ist. Die Szene in Kombination mit den Kulissen lässt mich das erste mal an psychoaktive Substanzen denken.

Als Nächstes sehen wir He-Man ™ in heroischer Pose auf einer Klippe stehen. Na ja, eigentlich ist es nur Dolph. Den fand ich sogar als Kind schon scheisse, während all die Chucks, Michaels, Jean-Claudes und Stevens noch das Prädikat „Helden“ in meinem naiven Kopf trugen. Aber gut, ich wollte fair bleiben. Wenigstens ist sein Outfit von vergleichbarer Qualität wie das von Skeletor (von vergleichbar schlechter, aber das lassen wir mal unter den Tisch fallen). Unvermittelt folgt der erste Kampf unseres Helden gegen die Schergen des Bösen. Sogar Man at Arms ™ und seine Ziehtochter Teela ™, ihres Zeichens ein Klon der Zauberin von Greyskull (fragen Sie nicht…), sind mit von der Partie! Spaceballs! Sturmtruppen!! Lasergewehrfeuer! Kampfstern Galactica!! Assoziationen wirbeln in meinem Kopf umher. Irgend etwas stimmt hier nicht. Spüre wie Fähigkeit zu Sprache nachlässt. Was ist das da im Netz, wo Böse verschleppen wollten? Gnom aus irischer Mythologie? Lepraschaum? Unvermittelt kommt es mir in den Sinn, dass möglicherweise jemand den Roman Illuminatus gelesen und in die Tat umgesetzt hat. LSD im Grundwasser ist definitiv kein Scherz, also Finger weg, liebe Kinder! Vorsorglich kippe ich mein Wasserglas in den Ausguss und lege mich ins Bett. Die über den Kopf gezogene Decke vermittelt einen Hauch von Sicherheit, dann schlafe ich völlig überreizt ein.

Phase 2: Als ich nach mehreren Stunden erwache, geht es mir eigentlich wieder recht gut. Ich murmele testweise einige Worte und bin erfreut darüber, scheinbar mein Sprachvermögen zurück erlangt zu haben. Ziemlich genau 20 Sekunden lang hält dieser Zustand an, dann erscheint unvermittelt wieder der Gnom vor meinem inneren Auge. Stöhnend taste ich nach der Fernbedienung, denn es muss eine Erklärung für die voran gegangenen Geschehnisse auf dem Bildschirm geben. Mit dem unermüdlichen Ansporn eines Proktologen bei der Arbeit dringe ich also tiefer in die krude Handlung ein und zu meiner Erleichterung nehme ich in den nächsten Minuten tatsächlich die Grundzüge einer solchen zur Kenntnis. Der Gnom ist kein Leprechaun, sondern „Gwyldor von Tenor, Schlüsselschmied und Erfinder“ – [insert random flaming]! Die kleine, nervtötende Plastikvisage hat zum Leidwesen aller Beteiligten einen kosmischen Schlüssel erfunden, mit dem sich jeder beliebige Ort des Universums zu jeder beliebigen Zeit erreichen lässt und zwar auf Basis der Berechnung gavatonischer (?) Töne.

Haben sie auch schon wieder dieses stechende Gefühl im Hinterkopf, liebe Leser?

Langer Rede schwacher Sinn: Skeletor hat seinen Truppen mit Hilfe des Schlüssels einen Zugang zu Castle Greyskull verschafft und die Zauberin namens Zauberin gefangen genommen. Zum Glück für He-Man ™ jedoch besitzt der Gnom einen zweites Exemplar, mit dem die Helden flugs in die Festung reisen, um die magisch begabte Lady zu befreien. Es kommt wie es kommen muss, Skeletor taucht auf, bevor die Gefangene befreit werden kann und He-Man and Friends ™ müssen mitsamt dem beschädigten Schlüssel an einen zufällig gewählten Ort im Universum fliehen, um nicht selbst in Gefangenschaft zu geraten.

Liebe Leser, bitte halten Sie sich an dieser Stelle fest für den großen, sensationellen, grenzenlos genialen Coup der Drehbuchautoren. Vergessen Sie „Lost“. Vergessen sie jede überraschende oder vermeintlich geniale Wendung irgend eines Films, der Sie jemals beeindruckt hat: die Helden landen im Jahre 1987 (!) in den Vereinigten Staaten von Amerika (!!).

Ich lasse an dieser Stelle etwas Raum, damit dieser bahnbrechende Einfall seine ganze Wirkung entfalten kann (Zusammenhänge zwischen dieser überraschenden Wendung und dem zur Verfügung stehenden Budget des Films drängen sich an dieser Stelle übrigens nur zufällig auf und wer etwas anderes behauptet, lügt). Kehren Sie also in Ruhe ihren Blick nach Innen. Beten Sie. Meditieren Sie. Danken Sie dem Schöpfer (oder woran auch immer sie glauben) für dieses wundervolle, unvergleichliche Werk von barocker Schönheit.

Mal ernsthaft: dieser Streifen hat den Cannon Leuten den Gar aus gemacht? Das könnte man meiner Meinung nach fast als Gottesbeweis durchgehen lassen!

Phase 3: Man ist also auf der Erde. Nun gut. Lassen wir uns drauf ein. Überraschenderweise ist diese Passage nicht nur die längste, sondern auch „unterhaltsamste“ des Films. Der „erste Kontakt“ mit einer außerirdischen Lebensform (einer Kuh) und diverse Konflikte mit deren Gebräuchen sind zwar trashig, aber tun nicht wirklich weh. Manchmal hab ich wohl sogar geschmunzelt. Zusammenfassend kann ich berichten, dass Skeletor weitere urheberrechtliche geschützte Actionfiguren durch Raum und Zeit entsendet, um He-Man und den Schlüssel zurück zu bringen. Letzterer ist dummerweise in die Hände zweier amerikanischer Teenager gefallen (die aus „Friends“ bekannte Courtney Cox begeht hier eine Jugendsünde). Das Teenager-Männchen hält den Schlüssel in einem Anflug geistiger Totalfinsternis zunächst für einen dieser neuen japanischen Synthesizer und klimpert munter darauf herum, was Skeletor wiederum eine Peilung des kosmischen Geräts ermöglicht. Skeletors Monster jagen nun Teenager, He-Man taucht auf und vermöbelt Monster, Teenager-Weibchen frohlockt, Skeletor zürnt, mehr Monster und mehr Vermöbeln folgen – Stop!

Verdammt, es geht schon wieder los. Ich reiße mich zusammen, versprochen!

Also: es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel zwischen He-Man und Skeletors Schergen, an deren Ende unser Held dank des reparierten Schlüssels mitsamt den beiden Teenagern nach Greyskull zurück kehren kann. Dort kommt es zum Showdown, an dessen Ende das Gute triumphiert. Alle sind glücklich mit Ausnahme von Skeletor. Ende. Danke.

Ich bitte an dieser Stelle um Verständnis, denn ich weigere mich auf weitere Details des Films einzugehen. Die Tricktechnik, das schauspielerische Vermögen, die Qualität des Plots oder die Ansammlung von Logikfehlern sind letztendlich auch allesamt unerheblich. Es ist das Gesamtkunstwerk, welches zählt. Kommen wir daher umgehend zum Fazit. (Und wer behauptet, ich würde mich hier nur aus der Affäre ziehen, um zum Ende zu kommen, lügt selbstverständlich schamlos).

Ist Masters of the Universe ein schlechter Film?

Er tat beim Anschauen weh wie keiner seiner Vorgänger. Ich denke, das bedeutet ja.

Werde ich ihn mir noch einmal anschauen?

Papercuts, Wassertropfenfolter, Wasabi im Auge… bitte lasst mich eine dieser gnädigen Freizeitaktivitäten auswählen, doch zwingt mich nicht, mir Masters of the Universe noch einmal anzuschauen! Bitte!

Zum Hintergrund!
Zu “Die Barbaren”!
Zu “Sindbad – Herr der sieben Meere”!
Zu “Herkules in New York”

admin on Juli 20th, 2010 | File Under Reviews | No Comments -

End of the line (2007, Maurice Deveraux, Maurice Deveraux Productions)

Eigentlich sollte an dieser Stelle ja eine Review des Monumentalfilms “Hollywood Chainsaw Hookers“ erscheinen, aus aktuellem Anlass möchte ich aber des Zeitplan etwas abändern und zuerst die Besprechung eines etwas moderneren Films voran schicken.

Nach einer langen Zeit der Abstinenz habe ich gestern Abend mal wieder einen Film der Kategorie “Horror“ gesehen. Der kanadische Film “End of the line“ von 2007 versprach gruselige 95 Minuten, die Handlung klang sehr ansprechend und unterm Strich waren die Kritiken auch gar nicht mal so übel. Was ich dann zu sehen bekam war aber leider eher ein Film aus der Kategorie „geistige Endstation“. Für B-Movie Verhältnisse war der Film hervorragend produziert, die Kameraführung angenehm, und die schauspielerischen Leistungen allesamt mittelmäßig, aber unterm Strich in Ordnung. Es ist das immer wiederkehrende Problem bei B-Movies, dass sehr selten alle Abteilungen eines Films mit adäquaten Köpfen besetzt werden. Ich vermute, dass es einfach ein pekuniäres Problem ist, welches in letzter Konsequenz zu derartigen Ausfällen auf Zelluloid führt, denn in „End of the line“ hat es einfach nicht mehr für ein gutes Script und einen talentierten Regisseur gereicht.

Die Zutaten dieses schwerverdaulichen Film-Menus klingen dabei gar nicht mal so übel. Wir haben das Ende der Welt, eine durchgeknallte Christensekte, U-Bahntunnel für eine beklemmende Stimmung und hektoliterweise Kunstblut. Würde man dies alles nun mit einer Priese Spannung und Originalität abschmecken, hätten wir doch ein hervorragendes Horror-Menu. Dummerweise schmeckte man hier allerdings mit Filmfehlern, geistiger Umnachtung, Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeit ab, was das ganze eher zu einem Horror Big Mac von Vorgestern vollendet. Aus diesem Grund würde ich schon allein für die Lektüre dieser Review empfehlen, Alka Seltzer griffbereit zu halten.

Der Film beginnt mit einigen malerischen Bildern eines U-Bahntunnels, während die Credits und eine Musik, die eine erstaunliche Ähnlichkeit zur Leitmelodie von „Der Pate“ aufweist, abgespult werden. In den ersten 10 Minuten Film erfahren wir, wer unsere Hauptdarstellerin sein wird und das offenbar alle Menschen in diesem Film stark halluzinieren und deshalb gefahrlaufen sich vor fahrende U-Bahnen zu werfen. Karen, unsere Hauptdarstellerin, arbeitet offenbar als Krankenschwester in einem Irrenhaus und hat selbst ebenfalls schon einen mächtigen Dachschaden davongetragen, der sie von einer bluttriefenden psychotischen Episode in die nächste stürzt. Nachdem sich eine ihrer Patienten erfolgreich vor eine U-Bahn wirft, sich die Emotionen zu einem schauspielerischen Fettbrand entwickeln und diverse Irre das Ende der Welt herbeifaseln, macht Karen endlich Feierabend und bricht auf gen U-Bahnschacht.
Dort angekommen wird sie von einem “Ich-säh-gerne-aus-wie-Quentin-Tarantino“ – Typ belästigt und Mike tritt auf, unser nächster Hauptdarsteller, der Karen von unseren “Tarantino-Ripp-off“ befreit.

Der Zug kommt an, alle steigen ein und der Regisseur entscheidet sich in den nächsten 20 Minuten Christopher Nolans Konzept der nicht linearen Handlungsstränge zu kopieren. Im Gegensatz zu “Memento“ ist “End of the line“ allerdings kein intelligentes, meisterhaftes Verwirrspiel mit “Aha-Effekt“, sondern viel mehr der gescheiterte, plumpe Versuch als solches zu wirken. Aus diesem Grund erspare ich mir die Beschreibung der Technik und fasse nur kurz die Handlung zusammen. Im Zug befindet sich eine geistig geforderte Christensekte, die von ihrem Anführer per SMS informiert wird, dass der jüngste Tag angebrochen ist und dass sie nun mit ihren Kreuz-Dolchen so viele Menschen wie möglich abstechen sollen, um diese zu erlösen. Klingt komisch, ist aber so. Es beginnt ein fröhliches Metzelspiel und am Ende verschanzen sich Karen. Mike und einige Überlebende, in einem Kontrollraum der U-Bahn. An diesem Punkt wäre dann auch Maurice Deverauxs Idee, ein B-Movie mit künstlerischen Anspruch zu erschaffen, kläglich gescheitert und abgehakt.

Die nun zusammengewürfelten Charaktere sind wirklich keiner weiteren Beschreibung oder Namensgebung wert. Aus diesem Grund erspare ich mir die DVD noch einmal anzuschalten und mir die unwichtigen Personen zu merken. Man beratschlagt nun im Kontrollraum was wohl zu tun sei. Manche glauben an die Apokalypse, manche nicht. Manche wollen fliehen, manche wollen bleiben. Das Fernsehen sendet nur noch Blut und einen durchgefeuerten Sektenboss, der weiter zu Mord und Totschlag aufruft. Nach gefühlten 3 Wochen ist die Entscheidung gefallen: Keiner weiß was los ist, manche bleiben im Kontrollraum und manche versuchen zu fliehen. (Um Himmelswillen!!! 20 Minuten Diskussion und am Ende resultiert es dann doch wieder in der Ausgangssituation!) Natürlich werden die im Kontrollraum zurück gebliebenen von den Sektenmitgliedern gefunden und abgeschlachtet. Hierbei kommt es zu einer sehr unschönen Szene, in der eine schwangere ermordet wird und ihr der Fötus aus dem Leib gerissen und in die sterbenden Arme gelegt wird. Diese Szene passt überhaupt nicht in den Film und ist unnötig grausam und blutrünstig. Die Sektenmitglieder sind zwar durchgeknallt, handeln aber im Namen Gottes und versuchen eigentlich die Menschen zu erlösen. Dieser Akt absoluter Grausamkeit passt also im Endeffekt überhaupt nicht zur Handlung und rückt den Film plötzlich in ein ganz anderes, ekliges Licht.
Derweil werden die Reihen der Fliehenden immer weiter ausgedünnt und unser “Tarantino-Look-Alike“ entpuppt sich als oberfieser Offizier der Sekte, der sogar auf deren abgedrehte Anarchoregeln pfeift und sein ganz persönliches Armageddon ausruft. Er wird dabei allerdings so übertrieben bösartig dargestellt, dass der Charakter jegliche Glaubwürdigkeit verliert und man für die Beschreibung der Figur ein neues Wort wie “Überunfreundfeinddämon“ erfinden müsste.

Und damit war es das dann auch an Handlung. Zum Ende hin sterben immer mehr Charaktere in mehr oder minder blutrünstigen Aktionen, bis letztlich nur noch Karen am leben ist und im direkten Kampf, Mann gegen Krankenschwester, Tarantinos unehelichen kleinen Bruder abmurkst.
Dummerweise ist aber wirklich Armageddon und aus den herumliegenden Leichen schlüpfen aus unerfindlichen Gründen plötzlich kleine blaue Kobolde, die dann auch Karen fertig machen. Klappe zu, alle tot, habe fertig – Danke!

Was bleibt zu sagen über „End of the line“? Eigentlich nicht mehr viel. Das äußere Erscheinungsbild des Films ist gut. Und das war’s auch. Gute Bildqualität, angenehme Kameraführung, mittelmäßige Schauspielkunst, und jede menge Gore können leider nicht über das miese Drehbuch und die schlechte Regie hinwegtäuschen. Die Story ist unglaubwürdig, entwickelt sich schlecht und in stümperhafter Regie umgesetzt. Auf Filmfehler bin ich in dieser Review noch nicht einmal eingegangen, da dies den Rahmen gesprengt hätte. Außerdem möchte ich nicht dieses „Häh!?-Gefühl“ im Überraschungsmoment verderben, für den Fall, dass sich der ein oder andere durch meine Review berufen sieht sich diesen Film anzutun.

Ist „End of the line“ ein schlechter Film?

Das kann man wohl so sagen, ja.

Werde ich ihn mir nochmal ansehen.

Ganz sicher nicht in diesem Leben.

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admin on Juli 15th, 2010 | File Under Reviews | No Comments -

Demnächst in diesem Theater…”Hollywood Chainsaw Hookers”


Hollywood Chainsaw Hookers – Englisch – MyVideo

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admin on Juni 14th, 2010 | File Under Trailer | 1 Comment -

Alt gegen neu : “Dawn of the Dead”*

Remakes sind ja seit einigen Jahren wieder eine beliebte Möglichkeit, Einfallslosigkeit zu Geld zu machen. 2004 hat mich allerdings fast der Schlag getroffen, als ich erfuhr, dass ein Remake des großen “Dawn of the Dead” in die Kinos kommen sollte. Ich freute mich sehr, dass Romero sein Meisterwerk nochmal neu auflegen wollte und die Möglichkeit bestand, diesen Film noch legal und frei überall zu erwerben. Leider stellte sich heraus, dass Romero mit diesem Streifen nichts zu tun haben würde und ein Regisseur namens Zack Snyder die Verantwortung für diesen Film tragen sollte. Mir war bis dato dieser Name gänzlich unbekannt aber ich war gewillt dem Film eine Chance zu geben. Viel kann man ja mit einer Neuverfilmung des großen “Dawn of the Dead” nicht falsch machen und der Film wurde auch, wie erwartet ein kommerzieller Erfolg und verhalf Zack Snyder zu internationaler Bekanntheit.

Nun, sechs Jahre nach Veröffentlichung dieses Filmes ist es wohl an der Zeit, dass dieser mal auf Herz und Nieren geprüft und direkt mit der großen Vorlage verglichen wird. Und wo könnte das besser geschehen als hier, am Rand des Wahnsinns? Um diesen Vergleich machen zu können, habe ich mir extra eine “cut” und “ab 16″ Version des großen Klassikers besorgt, um hier auch unbeschwert über diesen Film sprechen zu können und keinerlei Risiken einzugehen.

Zunächst möchte ich kurz auf die Rahmenstory der beiden Filme eingehen. “Dawn of the dead” war die Fortsetzung von Romeros “Night of the living Dead”, welcher als erster Film des Zombie- Horror – Survival – Genres zuzuordnen ist und 1968 in die Kinos kam. “Dawn of the Dead” erzählt in beiden Versionen die Geschichte von einer Hand voll Überlebenden der Zombieapokalypse, die sich in einem Einkaufszentrum abschotten. In Romeros Version genießen die Protagonisten lange Zeit die Annehmlichkeiten des Lebens, bis eine Rockergang in das Kaufhaus einbricht, somit die Zombies herein lässt und die Überlebenden fliehen müssen. In Snyders Version brechen die Überlebenden irgendwann von allein auf, da sie hoffen auf einer Insel zu flüchten und so den Zombies zu entkommen.

1. Weibliche Hauptdarsteller

In Romeros Version haben wir nur eine einzige weibliche Hauptdarstellerin, die obendrein auch noch eine Schwangere darstellt. Sie ist blond, relativ unfähig, mittelerträglich und bringt den Film nicht unbedingt weiter, hält ihn aber auch nicht auf. Die Schwangerschaft spielt im Film keine wirkliche Rolle und somit hätte Romero auf dieses Feature auch gut verzichten können. Ihr Charakter ist sehr eindimensional gehalten und man betrachtet sie eher als minder wichtige Ergänzung zu den starken männlichen Hauptrollen.

Snyder fährt im Gegensatz dazu gleich zwei weibliche Charaktere auf und erhebt eine von Beiden sogar zur absoluten Hauptrolle des Films, was dem Film ehrlich gesagt zu Gute kommt. Die Rolle der “Ana” ist eine wichtige und tragende Rolle im Film. Sie ergänzt die harten, brutalen männlichen Charaktere perfekt und bietet sehr viele Identifikationspunkte für den Zuschauer. Die zweite weibliche Rolle ist dagegen eher unbedeutend. Zwar baut Snyder die Schwangerschaftsproblematik weiter aus als Romero, ergeht sich hier aber in einer frechen “Braindead”- Kopie, indem er ein Zombiebaby über die Leinwand krabbeln lässt. Mit viel Wohlwollen kann man das eventuell als Hommage an Peter Jacksons größtes B-Movie durchgehen lassen, es bleibt aber ein fader Nachgeschmack übrig.

Unterm Strich hat Zack Snyder trotz alledem die besser ausgearbeiteten weiblichen Rollen und somit geht der erste Punkt an das Remake.

2. Männliche Hauptdarsteller

Romeros Film weist insgesamt drei männliche Hauptdarsteller auf. Einen Verkehrsreporter namens Steve und zwei Polizisten namens Roger und Peter. Natürlich machen die beiden Polizisten keine Gefangenen und gehen Kompromisslos gegen die Untoten vor. Steve hingegen wird eher als unbeholfener Trottel dargestellt. Roger ist der jüngere der beiden Polizisten. Sein Charakter ist waghalsig, cool und rigoros angelegt und steht somit im direkten Kontrast zum ruhigen, vernünftigen und immer bedacht handelnden Peter. Das Zusammenspiel der drei Charaktere ist fabelhaft, da sie jeder für sich genommen im Film einzigartig sind und auch ganz deutlich gezeichnet wurden, ohne dabei zu eindimensional zu sein. Im Laufe des Films entwickeln sich die Charaktere nur noch wenig, der Zuschauer bekommt aber durchaus verschiedene Facetten der Hauptfiguren zu Gesicht.

In Zack Snyders Film ist es für mich schon unmöglich zu sagen, wer Hauptdarsteller ist und wer nicht. Man lernt einfach zuviele Charaktere im Film kennen. Im Grunde genommen ist es aber auch egal, da keiner vernünftig ausgearbeitet wurde. Ich fand keinen männlichen Charakter mit dem ich mich identifizieren wollte, oder mit dem ich mitfieberte. Auch hier haben wir ein relativ trotteliges Milchbrötchen und einen Polizisten im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Polizist, der übrigens von Ving Rhames gespielt wird, der durch die Rolle des “Marcellus Wallace“ in “Pulp Fiction“ bekannt wurde, ist dermaßen eindimensional, kühl und abgebrüht das man schon nach wenigen Auftritten des Charakters keine Lust mehr hat, diesem zu zu schauen. Michael, unser Milchbrötchen, macht im Film die wundersame Entwicklung vom Trottel zum Helden durch (gähn) Und dann gibt es noch den Bösewicht vom Wachteam des Einkaufszentrums, der am Ende natürlich der Märtyrer mit großem Herz ist, und den egozentrischen Unsympathen, der ein extra fieses Ende findet. (doppel gähn)

Hier kann Snyder nicht mit Romeros Charakteren mithalten und der Punkt geht eindeutig an das Original.

3. Die Zombies

Das Herzstück eines jeden Zombiehorrors sind natürlich die Zombies.
Romeros Darstellung der Zombies in “Dawn of the dead” und zuvor “Night of the living dead” ist bekanntlich Pionierarbeit der Zombiekunst. Die Menschen sind bläulich geschminkt und bewegen sich langsam und steif. Zwar mag diese Art der Darstellung hier und da belustigend wirken, durch die Masse der Zombies und die Tatsache, dass sich einfach überall ein Zombie versteckt halten könnte, kommt allerdings trotzdem ein einzigartiges, konstantes Gefühl der Beklemmung und Bedrohung auf und man nimmt den Darstellern ab, dass sie wiedererweckte, tote Menschen spielen. Um Vielfältigkeit in den Zombieverkörperungen zu gewährleisten, benutze Romero damals wie heute keine Choreografie und überließ die Darstellung der Zombies jedem einzelnen Darsteller. Seine einzige Forderung ist, dass die Statisten erst den „inneren Zombie“ in sich finden sollten, der Rest kommt dann von alleine.

Zack Snyders Zombies hingegen sind blitzschnell und hysterisch. Ihr Verhalten ist komplett durchgeplant und jeder Zombie verhält sich gleich Sie sind laut, grell, aggressiv und der Tot gab ihnen offenbar übermenschliche Kräfte. Sie verursachen beim schauen nackte Angst und Panik. Ihr verhalten gleicht jedoch mehr dem eines Raubtieres als dem eines toten Menschens, der irgendwie noch lebt. Auf Grund der Fortgeschrittenen Tricktechnik sehen die Zombie natürlich in Zack Snyders Version wesentlich besser und verrotteter aus. Das Glück der späten Geburt soll aber hier kein Kriterium zur Bewertung der Filme sein.

Snyders Zombies überzeugen mich nicht. Romeros Darstellung lässt in mir ein einzigartiges Gefühl von konstanter Bedrohung aufkommen, wohingegen das Horror-Panik-Gefühl, dass Snyders Zombies verursachen, heute wie Konservenkost aus Hollywood erscheint und damals nach einer faden Kopie des zuvor erschienenen “ 28 Days later“ roch. Von Innovation kann also keine Rede sein.

4. Der Splatterfaktor

Splattereffekte sind natürlich in Zombiehorrorfilmen von ganz essenzieller Wichtigkeit. Ein Zombiefilm steht und fällt mit der Menge an Kunstblut, die er vergießt. Hier kann ich ohne Umschweife sofort den Punkt an Zack Snyders Version geben. Dieser Film ist einfach nur blutrünstig. Die Farbe und Konsistenz des Kunstbluts lassen keine Wünsche offen, Zombies werden auf alle möglichen und unmöglichen Arten abgemurkst und das Splatterherz schlägt im ¾ Takt. Romeros Gewaltdarstellungen wirken dagegen relativ harmlos und zahm. Natürlich gibt es in Romeros Version jede Menge Kopfschüsse, Menschenfresserei und Gemetzel, aber er kommt nicht an die bluttriefende Gewaltorgie, die Zack Snyder in seinem Film abfeiert an. Ich denke, dass Romero auch keinen Splatterfilm sondern einen Horrorfilm erschaffen wollte. Für meinen persönlichen Geschmack übertreibt es Snyder sogar. Er investiert zuviel Mühe in die Splattereffekte und verliert wichtige Aspekte der Story des Originals dabei völlig aus den Augen.

Aber wenn es um die reine Bewertung des Splatterfaktors geht, muss der Punkt ganz klar an die Version von 2004 gehen.

5. Storytelling

Die Geschichte von “Dawn of the Dead” ist relativ simpel gehalten. Trotzdem möchte sie professionell und kurzweilig erzählt werden, was beide Regisseure mit Stärken und Schwächen leisten. Romeros Art die Geschichte zu erzählen ist langsam und bedacht. Er ist detailverliebt und scheint manchmal zu übersehen, was nun wirklich noch wichtig für den Film ist und was schon unnötig und langweilig wird. Durch seine Erzählweise kann der Zuschauer sich zwar über eine lange Spielzeit des Films freuen, wünscht sich aber auch stellenweise einfach mehr Tempo, da der Film einzurosten droht.
Im Gegensatz dazu gibt Snyder viel zu viel Gas. Der Film rast so schnell daher, dass er schon wieder vorbei ist bevor man richtig mitbekommen hat, dass er begonnen hat. Gesellschaftskritik und ethische Problematiken werden gar nicht angeschnitten und jeglicher Tiefgang des Originals der modernen blutgierigen Effekthascherei geopfert. Es passt optimal zur Entwicklung des modernen Films. Mehr Action, mehr Effekte und weniger Handlung soll es sein bitte.
Für mich geht der Punkt hier ganz klar an das Original, auch wenn Romero manchmal den schmalen Grad zwischen einer ausführlichen Erzählung und Langeweile übertritt. Liefert er jedoch einen runden Film, der auf mehreren Ebenen überzeugen kann und nicht nur mit nackter Gewalt glänzt.

6. Filmmusik

Natürlich, haben die Herren von “Disturbed” in den späten 70ern noch keine Musik gemacht und es war für Romero somit schlichtweg unmöglich, “Down with the sickness” in seine Version einzubauen, trotz alledem ist die Wahl dieses Titels, einfach großartig. Auch „The Man Comes Around” von Jonny Cash überzeugt mich sehr viel mehr als die seltsame 70er Jahre Horror-Sci-Fi-Synthesizer-Dudelmusik, die Romero verwendet. Es mag in den 70ern modern und toll gewesen sein, ist heute aber nur noch schwer zu ertragen und ganz ehrlich gesagt glaube ich, dass ich es auch in den 70ern schon unerträglich gefunden hätte, wäre ich alt genug gewesen.

7. Gruselfaktor und Atmosphäre

Snyders Version ist nicht gruselig. “Snyder hat aus Dawn of the dead” einen hysterischen Splatterfilm gemacht, was nicht schlecht ist. Der Film hält einen konstant auf Alarmbereitschaft und ist dadurch sehr anstrengend und nervenaufreibend. Romeros Film hingegen überzeugt durch seine beklemmte, eingesperrte Atmosphäre und einen “Gruselthrill”, der an die alten Klassiker mit Boris Karloff und Bela Lugosi erinnert. Ich denke beide Arten der Umsetzung sind auf ihre Art und Weise gelungen, da ich mich aber hier entscheiden muss würde ich Romero den Vorzug geben, da er mit seiner Stimmung einfach meinen persönlichen Geschmack besser trifft.

Damit wären wir am Ende der Fahnenstange angekommen. Nach Punkten siegt Romeros Version knapp mit 4 zu 3. Ich denke es ist ein verdienter Sieg, alleine schon wenn man sich vor Augen führt, dass Romeros apokalyptische Zombievisionen dieses Genre überhaupt erst begründeten. Snyder hat ein vernünftiges Remake erschaffen, das zwar nicht ganz mit dem großen Vorbild mithalten kann, aber durchaus überzeugt und unter Freunden des gepflegten Metzelfilms zu Recht hohe Anerkennung geniest. Ich habe es ebenfalls sehr genossen Snyders Version damals, mit einigen Freunden und einigen kühlen Blonden, abzufeiern und hatte irgendwann einfach ausgeblendet, dass der Streifen auf dem großen Romero Klassiker basiert. Als eigenständiges Werk mit ähnlicher Thematik ist Snyders “Dawn of the Dead” eine großartige Abendunterhaltung und hat auf diesem Blog, dank mächtigem Budget und aufwändiger Produktion, eigentlich nichts zu suchen.

Ist Zack Snyders “Dawn of the Dead” ein schlechtes Remake?

Ich habe schon wesentlich schlechtere gesehen.

Werde ich ihn mir nochmal ansehen?

Absolut!

* “Dawn of the Dead”, 1978, Xrated, George A. Romero
“Dawn of the Dead”, 2004, Universal, Zack Snyder


Zu Diary of the Dead!

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admin on Juni 10th, 2010 | File Under Reviews | No Comments -

TRAILER DAWN OF THE DEAD* 1978+2004

2004:

1978:

* Grundlage aller Äußerungen bezüglich “Dawn of the Dead” von 1978 ist diese Version:  Dawn of the Dead, X-Rated, 2002, FSK 16

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admin on Juni 9th, 2010 | File Under Trailer | No Comments -

Plan 9 from outer space (1959, Reynolds Pictures, Edward D. Wood Jr.)

Über Ed Wood und seine Filme kann man sicher geteilter Meinung sein. Die einen halten Ed für ein verkanntes Genie, die anderen für den wohl unbegabtesten Regisseur aller Zeiten. Ich tendiere auch eher dazu, ihn als verkanntes Genie zu sehen, spreche ihm aber auch eine bemerkenswerte und in diesem Ausmaß selten gesehene “Talentbefreitheit” nicht ab. Wenn man sich jedoch vor Augen führt, mit welchem Budget und in welcher Zeit Wood seine Filme realisiert hat, wirkt das Ergebnis gar nicht mal mehr so katastrophal, wie auf den ersten Blick. Die Streifen haben einen gewissen Charme und sind immerhin irgendwie bereits “Filme”. Andere Filmemacher hätten in dieser Zeit und mit vergleichbaren Auskommen eventuell ein bis zwei Szenen geschafft.

Trotz alledem sind Woods Filme doch nur schwer zu ertragen und selbst Bela Lugosi, der in Woods Filmen immer wieder erscheint, kann keine Klasse in Titel wie “The bride of the monster” oder “Glen or Glenda” bringen. Man fragt sich unweigerlich, wie es sein kann, dass Lugosi immer wieder seinen Namen für diese Machwerke hergegeben hat. War seine Drogensucht schon so weit fortgeschritten und war er wirklich so pleite? – Mit Sicherheit, aber wenn man Tim Burton glauben darf, verband Ed Wood mit Bela Lugosi zusätzlich eine seltsame Freundschaft, die zu großen Teilen auf Hochachtung Woods gegenüber Lugosi fußte.

Kommen wir nun zu dem Film, in dem Lugosi irgendwie doch und irgendwie aber auch nicht mitgespielt hat. “Plan 9 from outer space” der im Jahre 1959 erschienen ist weist in seiner Liste seltsamerweise Bela Lugosi als einen der Hauptdarsteller aus, verstarb jener jedoch bereits 1956. Wood hatte vor Lugosis Tod noch einige Aufnahmen gemacht und hielt es offenbar für eine gute Idee, diese in “Plan 9 from outer space” zu verarbeiten. Im Prinzip ist es ja eine legitime Praxis, Archivaufnahmen in Filmen zu verwenden. Selbst große Filmemacher wie Ray Harryhausen bedienten sich damals echter, allgemein zugänglicher Archivaufnahmen von Explosionen, exotischen Tieren, Raketen, Flugzeugen und vieler anderer Dinge deren Aufnahme in Eigenproduktion einfach zu aufwändig gewesen wären. Aber, nur knapp zwei Minuten Bildmaterial von Bela Lugosi zu besitzen, diesen zum Hauptdarsteller zu machen, in weiteren Szenen einfach eine völlig andere Person, die nicht im entferntesten aussieht wie Bela Lugosi, mit Umhang vor dem Gesicht zu zeigen, ist jedoch eine Meisterleistung, die nur Ed Wood vollbringen konnte.

Wenigstens stellt Lugosi im Film einen untoten alten Mann dar, wie passend!

Womit wir auch schon bei der Handlung dieses apokalyptisch schlecht umgesetzten Films angekommen wären:

Außerirdische wollen die Erde erobern, indem sie die Toten wieder zu neuem Leben erwecken. – Ende-

Die Handlung kann auch eigentlich vollkommen vernachlässigt werden. Es geht in diesem Film nicht darum der Story zu folgen oder irgendwie in das Geschehen einzutauchen, sondern viel mehr darum, die abstrakt groteske Art und Weise der Umsetzung zu bestaunen. Wann sieht man schon mal Archivbilder von Bela Lugosi, zusammengeschnitten mit Bildern von Vampira und einen Wrestler namens Tor Johnsons, die auf einem Pappfriedhof die schlechtesten Zombies aller Zeiten zum Besten geben? In diversen Szenen sieht man, wie Schauspieler die Grabsteine des Friedhofes über den Haufen rennen oder anderes Friedhofsinventar, mineralischen Ursprungs, fröhlich vor sich her wackelt. Nicht zu vergessen, die große Pappkiste, die eine Gruft darstellen soll und in der maximal eine viertel Person Platz hat, aber ich glaube fünf oder sechs Leuten Obdach bietet bei einer Beerdigung. Es erinnerte stark an diese winzigen Clownsautos, aus denen plötzlich zig maskierte Fröhlichheimer kriechen, nur dass “Plan 9″ nicht witzig gemeint ist.

Aber, sich über die Kulissen dieses Filmes zu ärgern ist wirklich müßig. Man erkennt ohnehin kaum, was das Gezeigte eigentlich darstellen soll.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Sets des Films in einer kleinen Slideshow zusammen zu schneiden. Ich wünsche viel Spaß:

“Plan 9″ ist wirklich ein wunderbares Erlebnis,auch wenn man sich auf den ersten Blick wirklich fragt, was der Titel eigentlich mit dem Film zu tun hat. So nennt sogar Criswell in seinem legendären Monolog am Anfang des Filmes den Titel “Grave robbers from outer space” und eben nicht “Plan 9″. Irgendwie macht dieser Titel auch wesentlich mehr Sinn. Auf Drängen christlicher Finanziers musste Wood damals allerdings dann den Titel ändern und hat anscheinend vergessen, diesen im Anfangs Monolog auch abzuändern. Zumindest wird dann später im Film kurz und fadenscheinig erklärt warum es der neunte Plan ist. Die acht vorherigen gingen wohl in die Binsen und somit ist Plan 9 der ultimative Meisterplan der bösen Außerirdischen. Meiner Meinung nach ist dieser Kaffee zu dünn, um wirklich zu schmecken. Aber das stört bei diesem Machwerk eigentlich auch schon keinen mehr. Ebenso wenig wie es noch stört, dass Wood regelmäßig Tag und Nacht durcheinander bringt. Ehrlich gesagt, ohne Ed Wood und “Plan 9 from outer space” wäre mir noch nicht mal bewusst geworden, dass es ein Problem der Filmemacherei sein kann, Szenen so aneinander zu schneiden, dass sie zeitlich linear erscheinen.

Jeder hat auch sicher schon einmal in einem Film gesehen, dass sich die Umgebung von einer auf die nächste Szene plötzlich leicht verändert hat, weil irgend ein Azubi aus versehen zwischen den Szenen ein Glas O-Saft von rechts nach links geschoben hat, oder sich die Füllhöhe auf wundersame Weise im Glas veränderte oder oder oder… Bei “Plan 9″ erlebt dieses Phänomen eine völlig neue, nie für möglich erahnte Qualität. Ganze Möbelstücke wandern durch den Raum, verschwinden einfach oder tauchen aus dem Nichts auf. Dachte Ed Wood wirklich, dass das niemand merkt?

Was bleibt zu sagen über “Plan 9 from outer space”? Diesmal ist es wirklich schwierig, da der Film als hohes Kulturgut gilt, aber gnadenlos in allen Kategorien, die einen guten Film ausmachen versagt. Dramaturgisch, handwerklich und künstlerisch ist dieser Film einfach nur ein komplettes Desaster, macht in dieser Desaströsität jedoch eine wirklich unterhaltsame Figur. “Plan 9″ funktioniert irgendwie, auf seine ganz spezielle Art und Weise, hauptsächlich durch unfreiwilligen Witz und stümperhafte Umsetzung, aber er funktioniert. Ich habe mich tot gelacht, fremd geschämt und mir ungläubig die Augen gerieben, aber gelangweilt habe ich mich nicht eine Sekunde. Ich denke, in einer Klassiker-Filmnacht, mit Freunden und Bier, sollte “Plan 9″ als Rausschmeißer zur späten Stunde auf gar keinen Fall fehlen.

Ist “Plan 9 from outer Space ein schlechter Film”?

Vielleicht sogar der schlechteste…..

Werde ich ihn mir nochmal ansehen?

Da ich die Ed Wood – Box in pink besitze, wäre es doch dämlich ihn nicht nochmal anzusehen, oder?

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admin on Mai 7th, 2010 | File Under Reviews | No Comments -

Plan 9 from outer space

… und sofort geht es in die Vollen….

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admin on April 30th, 2010 | File Under Trailer | No Comments -

Sendepause

Hallo liebe Freunde der B-Kunst,

leider bin ich auf eine wichtige Mission nach Tromaville gerufen worden und werde in den nächsten Wochen keine Zeit haben weitere B-Movies, Spiele oder was auch immer zu reviewen. Toxi braucht meine Hilfe! Die Zombiehühner bedrohen den Frieden Tromavilles und haben das radioaktive Rieseneichhörnchen und Lloyd Kaufman gekidnaped. Natürlich kann ich Toxi meine Hilfe bei dieser hochgefährlichen Befreiungsmission nicht verweigern.

Keine Sorge, nach meiner Rückkehr wird es wie gewohnt auf dieser Page weitergehen!

Ich wünsche euch eine gute Zeit und hoffe, dass wir uns bald wieder in diesem Theater sehen.

Grüße

Oli

“Greetings, my friends! We are all interested in the future, for that is where you and I are going to spend the rest of our lives. And remember my friends; future events such as these will affect you in the future. You are interested in the unknown, the mysterious, the unexplainable; that is why you are here. And now for the first time we are bringing to you the full story of what happened on that faithful day. We are giving you all the evidence, based only on the secret testimonies of the miserable souls who survived this terrifying ordeal. The incidents, the places, my friends, we can not keep this a secret any longer; let us punish the guilty, let us reward the innocent. My friends, can your heart stand the shocking facts about the grave robbers from outer space?”

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admin on März 12th, 2010 | File Under Allgemein | No Comments -

Barbarella (1968, Dino de Laurentiis Cinematografica, Roger Vadim)

Heute möchte ich mir die Zeit nehmen und einen großartigen Klassiker des B-Genre präsentieren. Einen Film, den man sich durchaus ansehen kann ohne sich 70 – 90 Minuten lang zu wünschen, es wäre bereits 70-90 Minuten später. Ich habe in der Vergangenheit mein Augenmerk eher auf neuere Filme geworfen, auf moderne B-Movies oder B-Movies der 80er Jahre. Ich denke, der Blog ist jetzt reif genug auch endlich mal einige Klassiker dieser wundervollen Stilrichtung vorzustellen. Also meine Freunde des Absurden, macht euch bereit für Jane Fondas 90minütige Strip- und Modenschau, die sich “Barbarella” nennt. Ich möchte vorweg schicken, dass ich den Film mit zwei weiteren Personen geschaut habe, wovon eine weiblich und eine männlich war. Es war interessant zu sehen, wie das Geschlecht der Zuschauer die Wahrnehmung des Films veränderte. Konnte die Zuschauerin der Handlung gut folgen und die Zusammenhänge des Films leicht erfassen, war es für uns Männer eher schwierig, dies zu bewerkstelligen. Allerdings konnten wir nach dem Film jedes Outfit von Jane Fonda im Detail beschreiben.

Da der Film weitestgehend bekannt sein dürfte, werde ich mich in der Zusammenfassung auf das Nötigste beschränken und anschließend einige Details des Films fokussieren.

Ich, für meinen Teil, denke, dass die Handlung “Barbarellas” gar nicht so übel ist. “Barbarella” erscheint als die beste Astronautin der Erde und wird von der Regierung gebeten, den verschollenen Wissenschaftler “Durand Durand” zu finden, da dieser plant eine Positronenkanone zu bauen. Mit dieser will er dann, wie soll es auch anders sein, die Herrschaft über das ganze Weltall an sich reißen. “Barbarella” macht sich also auf den Weg zu dem Planeten, auf dem “Durand Durand” vermutet wird, gerät dann allerdings in dessen elektrischen Strudel, der elegant mit einer Wunderkerze und einer grünen Folie vor der Kamera in Szene gesetzt wird, und stürzt ab. Sie wird von ausgesetzten Kindern gefangen genommen und einer ganzen Reihe “Chucky – Mörderpuppen” zum Fraß vorgesetzt. Natürlich wird sie von einem sehr stark behaarten Mann gerettet, dem sie sich zur Belohnung hingibt. (Na, diese Frau weiß sich noch ordentlich zu bedanken!) Der haarige Mann repariert ihr Raumschiff und empfiehlt “Barbarella” “Durand Durand” in “Soho”, der Hauptstadt des Planeten, zu suchen.

Dummerweise hat er den Antrieb des Raumschiffs “umgekehrt repariert” (O-Ton!!) und das Schiff bohrt sich nun durch den Planeten und erscheint in einem Labyrinth außerhalb “Sohos” auf der anderen Seite des Planeten. Hier trifft “Barbarella” einen blinden Engel namens “Pygar” und erfährt, dass im Labyrinth nur Ausgestoßene “Sohos” leben. Offenbar regiert “der große Tyrann” den Planeten und dieser duldet keine guten Wesen in der Stadt. Der Engel wurde geblendet und in das Labyrinth verbannt. Mittlerweile hat er sogar vergessen, wie man fliegt. Nun, wer hätte gedacht, dass die Heilung der Flugunfähigkeit ganz einfach zwischen Jane Fondas Schenkeln liegt. Nachdem sich “Barbarella”, mal wieder aus Dankbarkeit, auch dem Engel, in dessen Nest, (Jawohl Nest, Engel bauen Nester!) hingegeben hat, kann er wieder fliegen. (Großartig!) Als Erklärung, wieso in “Soho” nur böse Wesen erlaubt sind, wird der “Mathmos” angeführt. Der “Mathmos” scheint der Kern des Planeten zu sein, der aus komprimierter positiver elektrischer Energie besteht. (In Szene gesetzt durch graues Wasser) Der “Mathmos” ernährt sich von negativer Energie, die er wohl in “Soho” somit in Massen findet.

“Barbarella” wird letztlich von “Pygar” dem Engel nach “Soho” geflogen und dort ziemlich zügig gefangen genommen, weil sie es nicht mit dem “großen Tyrannen” treiben will. Dieser ist im Übrigen eine Frau mit einem Horn auf der Stirn, die sich “Barbarella” in Gestalt einer Bordsteinschwalbe anbietet. “Barbarella” wird also einem Haufen Wellensittiche als Vogelfutter vorgeworfen, kann aber mit Hilfe der Rebellen entkommen. Als Dank schläft sie mit dem Anführer und will bei der Rückeroberung “Sohos” helfen.

Wieder auf freiem Fuß, wird sie aber sofort vom bösen Adjutanten des Tyrannen gefangen genommen. Dieser will “Barbarella” mit seiner Superwaffe, genannt die “Lustorgel”, durch sexuelle Übererregung töten. Natürlich ist Jane Fonda aber so heiß, dass am Ende die “Lustorgel” Feuer fängt und den Geist aufgibt. (Wow!)

Es stellt sich heraus, dass dieser Adjutant “Durand Durand” ist, und “Barbarella” wird zusammen mit dem “großen Tyrannen” in eine Kammer mit unsichtbaren Wänden eingesperrt. Dummerweise wusste “Durand Durand” nicht, dass in dieser Kammer quasi auch ein Selbstzerstörungsknopf für den “Mathmos” installiert ist. (Ist klar! Ausgerechnet, so ein Zufall….Unfassbar) Alles wird zerstört und “Pygar” fliegt mit “Barbarella” und dem “großen Tyrannen” im Arm, mehr als zufrieden grinsend, (wie könnte man es ihm verdenken?) durchs All.
Der Film endet.

“Barbarella” ist ein witziger Film mit zwar billigen aber hübschen Effekten und Sets. Sich also über diese lustig zu machen, ist müßig. Natürlich kann der Film nicht mit heutigen Effekten mithalten, da er von 1968 ist und obendrein noch ein B-Movie. Alles ist allerdings wirklich liebevoll gebaut und umgesetzt worden und man kann durchaus von einem charmanten Design sprechen. Warum allerdings “Barbarellas“ Raumschiff wie eine Trillerpfeife aussieht, die obendrein ganz eindeutig aus Holz gebaut wurde, in “Soho” überall Luftpolsterkissen herumliegen und Wellensittiche plötzlich menschenfressende Killervögel sind, bleibt mir unklar. Wie man auf Wikipedia nachlesen kann, war an den Spezialeffekten ein späterer namhafter Hersteller von Lavalampen beteiligt und hätte ich dies nicht gelesen, hätte ich es sicher bereits vermutet. Die Omnipräsenz der Lavalampentechnik, insbesondere gegen Ende des Films, sieht wirklich sehr gut aus, wirkt aber in der Tat fast schon wie ein Werbefilm der Lavalampenindustrie.

Jane Fonda wechselt im Film an die zehn Mal ihr Outfit, wobei man maximal sechs Mal sieht, dass sie es auch in der Tat tut. Wo die restlichen Outfits herkommen, wann sie sie anzieht und wo die alten hin verschwinden, hält man nicht unbedingt für erklärungswürdig. (Warum auch?) Die Outfits sind immer hauteng, extrem sexy und lassen an den entscheidenden Stellen keinerlei Raum für Fantasie. Schon zu Beginn des Films wird dem männlichen Zuschauer der erste, jemals gedrehte, Strip in vollkommener Schwerelosigkeit präsentiert. Über den kompletten Vorspann dürfen wir bewundern, wie Jane Fonda sich schwerelos aus ihrem Raumanzug schält, bis sie sich vollkommen nackt im Raum umher dreht. (Bereits hier hatte der Film mich und meinen Kumpel für sich gewonnen) Auch im weiteren Verlauf des Films steht der Körper Jane Fondas konstant im Vordergrund und wird mit sehr guten Kameraeinstellungen perfekt in Szene gesetzt, so dass es wirklich kompliziert wird sich primär auf die Geschichte, die der Film erzählt, zu konzentrieren.

Der Film serviert dem Zuschauer eine gehörige Portion Humor, wobei oftmals unklar bleibt, ob dies gewollt oder ungewollt ist. Sicher ist allerdings, dass die vertrottelte Darstellung der Rebellen und deren Anführers mehr als einmal für einen herzhaften Lacher beim Schauen sorgte. Auch die naive Art “Barbarellas” ist durchaus unterhaltsam und gibt dem Film einen gewissen satirischen Charakter, der ihm, nebenbei bemerkt, sehr gut zu Gesicht steht.

Interessant fand ich auch, wie oft “Barbarella” in modernen Filmen zitiert oder gar kopiert wird. Neben den allseits bekannten Zitaten, die man an jeder Ecke im Internet findet, ist mir insbesondere aufgefallen, dass das ganze Regierungskonzept der Erde in “Demolition Man” wiederverwertet wurde. Natürlich ist alles ein wenig anders in “Barbarella”, aber das Grundprinzip ist das selbe. “Sanfte Grüße” wurde durch “Sieg der Liebe” ersetzt und die “Sexhelme” aus “Demolition Man” gibt es in “Barbarella” in handlicher Pillenform.

Alles in Allem wird man als Cineast ständig an irgendwelche Szenen anderer, späterer Filme erinnert. So weist “Pygar” eine erschütternde Ähnlichkeit zu den geflügelten Kämpfern der “Flash Gordon” Version von 1980 auf und bei den menschenfressenden Puppen musste ich unweigerlich an “Chucky” denken.

Die Musik des Filmes ist hervorragend. Wenn man eine Schwäche für “Jazz-Pop-Rock” der 60er Jahre hat, kommt man in diesem Film wirklich auf seine Kosten.

Was bleibt über “Barbarella” zu sagen?

Meiner Meinung nach ist “Barbarella” wirklich ein sehr unterhaltsamer Film, der hervorragend funktioniert. Dieser Film ist liebevoll umgesetzt, die Handlung ist verrückt aber witzig, Jane Fonda ist zu Recht ein Sexsymbol gewesen und man erlebt 90 amüsante Minuten. So manches moderne B-Movie könnte sich gerne eine dicke Scheibe von “Barbarella” abschneiden und somit anstelle von konstanter Intelligenzbeleidigung einfach mal lustige und gute Unterhaltung bieten, ohne dabei Niveau irgend einer Art an den Tag zu legen.

Ist “Barbarella” ein schlechter Film?

Absolut, entschieden und unumstößlich “nein”!

Werde ich ihn mir nochmal ansehen?

Er bekommt sogar einen Ehrenplatz in meinem DVD-Regal!

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admin on März 6th, 2010 | File Under Reviews | No Comments -

TRAILER BARBARELLA

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admin on März 4th, 2010 | File Under Trailer | No Comments -